Gewalt in Bad Saarow
: Junge Frauen beschimpfen Kinder rassistisch und greifen sie an

In Bad Saarow sind zwei zehnjährige Kinder von zwei ungefähr 17-jährigen jungen Frauen bedroht worden. Das ist genau passiert.
Von
Marlene Wetzel
Bad Saarow
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(Symbolbild)

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Mann hält am 18.05.2005 vor einem Hamburger Bürogebäude seine Zigarette. Belästigt ein Mieter durch Zigarettenrauch seine Nachbarn, darf ihm die Wohnung gekündigt werden. Das hat das Amtsgericht Düsseldorf am 31.07.2013 entschieden. Foto: Kay Nietfeld/dpa (zu dpa "Gericht: Belästigung durch Zigarettenrauch ist Kündigungsgrund" vom 31.07.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Zwei junge Frauen haben zwei 10-jährige Kinder in Bad Saarow angegriffen. Was Zigarettenqualm damit zu tun hat. (Symbolbild)

dpa
  • Zwei 17-jährige Frauen griffen in Bad Saarow zwei 10-jährige Kinder an und beleidigten sie rassistisch.
  • Die Angriffe ereigneten sich am 27. und 28. Januar an der Bushaltestelle in der Pieskower Straße.
  • Ein Junge wurde mit dem Kopf gegen eine Scheibe geschlagen, das Mädchen ins Gesicht geschlagen.
  • Die Polizei ermittelt und sucht nach den etwa 1,75 bis 1,80 Meter großen Täterinnen.
  • Die Täterinnen trugen auffällige Kleidung und Piercings; Eltern haben Anzeige erstattet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zwei junge Frauen im Alter von etwa 17 Jahren haben nach Angaben der Polizei am Montag, 27. Januar und Dienstag, 28. Januar zwei zehnjährige Kinder mit Migrationshintergrund an der Bushaltestelle in der Pieskower Straße in Bad Saarow verletzt und rassistisch beleidigt.

Die beiden Frauen sollen am Montag gegen 13 Uhr in der Haltestelle geraucht haben. Dabei soll eine der beiden Frauen den Kindern der Grund- und Mittelschule „Maxim Gorki“, die nach der Schule auf den Bus warteten, Rauch ins Gesicht geblasen haben.

Junge wurde gegen Scheibe geschlagen

Der geschädigte Junge afrikanischer Herkunft habe sie aufgefordert, damit aufzuhören. Daraufhin sei er rassistisch beleidigt worden, eine der Frauen soll ihn schließlich mit dem Kopf gegen die Scheibe der Bushaltestelle geschlagen haben. Der Junge konnte offenbar aus eigener Kraft der Situation entkommen und in den Bus flüchten.

Am Dienstag, ebenfalls gegen 13 Uhr, trafen die beiden Kinder, die laut Angaben der Eltern des Mädchens befreundet sind und Parallelklassen besuchen, an der Bushaltestelle erneut auf die beiden Frauen. Diesmal habe die andere Frau das zehnjährige Mädchen beleidigt. „Was guckst du so hässlich, du Ausländerin. Du fettes Stück.“ Das habe die Fremde zu ihr gesagt, so erzählte es die Zehnjährige ihrer Mutter, die gegenüber MOZ.de von den Schilderungen ihrer Tochter berichtet. Das Kind sei außerdem von der Frau ins Gesicht geschlagen worden.

Die Eltern des Mädchens haben nun ebenso wie die Mutter des geschädigten Jungen auf der Polizeiwache in Fürstenwalde Anzeige erstattet.

Mittlerweile hat die Kriminalpolizei in dem Fall die Ermittlungen aufgenommen, und prüft, um wen es sich bei den beiden jungen Frauen handelt. Sie sollen etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und von eher kräftiger Statur sein. Eine der beiden soll rot-schwarze, schulterlange Haare tragen und Ohr- und Nasenpiercings haben. Zur Tatzeit war sie nach Zeugenangaben mit einer weißen Jacke sowie einer blauen Hose mit Sternenmuster aus Perlen und schwarzen Boots bekleidet.