Gewalt in Fürstenwalde
: Jugendlicher (17) schlägt Mitschüler (16) krankenhausreif

In Fürstenwalde hat ein 17-Jähriger einen 16-jährigen Mitschüler im Bus tätlich angegriffen. Das sagt die Polizei.
Von
Cornelia Link-Adam
Fürstenwalde
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Mann hebt seine geballte Faust: ILLUSTRATION - Um für verbale oder körperliche Angriffe gewappnet zu sein, braucht es Trainings und eine gute Vorbereitung.  (zu dpa: «Berufe mit Konfliktpotenzial: Wie man standhält») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

In Fürstenwalde wurde ein 16-Jähriger von seinem Mitschüler (17) körperlich angegriffen, sodass er sogar ins Krankenhaus musste. Das ist bislang zum Fall bekannt. (Symbolbild)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn/dpa
  • Fürstenwalde: 17-Jähriger schlägt 16-jährigen Mitschüler im Bus der Linie 411.
  • Vorfall am Freitagmittag (30. Januar) gegenüber der Schule in der August-Bebel-Straße.
  • Opfer erleidet Kieferbruch, Behandlung im Klinikum Bad Saarow; Entlassung unbekannt.
  • Polizei nimmt Anzeige im Klinikum auf und hält Gefährderansprache beim Beschuldigten.
  • Beide gehen zur Juri-Gagarin-Schule, derzeit in der Spree-Oberschule in Fürstenwalde-Süd.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einem schweren körperlichen Übergriff unter Jugendlichen ist es am Freitagmittag (30. Januar) in Fürstenwalde gekommen. In der Folge dessen beschäftigt sich jetzt die Polizei mit dem Vorfall.

Wie André Kämmer, Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) am Sonntag auf Nachfrage dieses Nachrichtenportals mitteilte, hatte sich der Vater eines 16-jährigen Schülers am Freitagmittag aus dem Klinikum Bad Saarow bei der Polizei gemeldet, da sein Sohn von einem 17-jährigen Mitschüler geschlagen wurde. Die Beamten fuhren daraufhin ins Klinikum.

„Beide Schüler sind aus Fürstenwalde und gehen in die Juri-Gagarin-Oberschule, die aktuell wegen Umbauarbeiten in der Spree-Oberschule in Fürstenwalde-Süd untergebracht ist“, erklärte der Polizist auf Nachfrage.

Unvermittelt ins Gesicht geschlagen – Opfer erlitt Kieferbruch

Die jungen Männer waren am Freitag gegenüber der Schule in der August-Bebel-Straße in den Bus der Linie 411 eingestiegen und in Richtung Nord unterwegs, so Kämmer. „Während der Fahrt schlug der 17-jährige Beschuldigte unvermittelt und ohne vorherigen Grund auf den 16-jährigen Geschädigten ein. Dieser erlitt dabei einen Kieferbruch, der im Krankenhaus behandelt werden musste.“

Nachdem die Polizisten im Bad Saarower Klinikum die Anzeige aufgenommen hatten, fuhren sie auch noch direkt zum Beschuldigten. „Im Beisein der Eltern wurde eine Gefährderansprache durchgeführt“, erklärte Dienstgruppenleiter Kämmer. Soll heißen: Mit dem 17-Jährigen haben die Beamten ein ernstes Wort gesprochen. „Er hat ja jemanden gefährdet und ihm wurde im Gespräch auch Folgemaßnahmen angedroht, wenn er sich nicht zusammenreißt“, erläuterte André Kämmer. Eine Mitteilung an die Schule erfolgte ebenfalls.

Ob der 16-Jährige bereits das Klinikum verlassen konnte, ist unbekannt. Für den Polizeisprecher ist der Grad der Verletzung erschreckend. „Bei Schlägereien in Fürstenwalde haben wir viel mit Prellungen im Gesicht zu tun, meist rund ums Auge. Aber ein Kieferbruch ist nicht so oft dabei.“