Nichts geht mehr auf der A12 in Richtung Polen. Nach einem Unfall wurde die Autobahn ab Fürstenwalde Ost komplett gesperrt, damit die Unfallstelle geräumt werden und der Winterdienst seine Arbeit verrichten kann. Das hat die Autobahnpolizei auf MOZ-Nachfrage mitgeteilt. Die Sperrung sei um 7 Uhr angeordnet worden und sollte zwei Stunden dauern. Noch sei die Bahn aber nicht wieder freigegeben. Der Verkehr wird in Fürstenwalde Ost abgeleitet. In Briesen kann er wieder auf die Autobahn auffahren.

Sachschaden bei rund 60.000 Euro

Gegen 6 Uhr war ein Lkw auf dem winterglatten Parkplatz Kersdorfer See ins Schleudern geraten, sagte ein Mitarbeiter der Autobahnpolizei. Dabei habe er die Schutzplanke der Autobahnauffahrt auf beiden Seiten auf etwa 200 Metern beschädigt. Die Zugmaschine des Lkw sei dabei stark in Mitleidenschaft gezogen worden, der Fahrer aber unverletzt geblieben. Der Sachschaden belaufe sich auf rund 60.000 Euro.
„Durch den Unfall haben wir gemerkt, dass die Fahrbahn spiegelglatt ist und den Winterdienst noch einmal beauftragt“, erklärte der Mitarbeiter der Autobahnpolizei weiter. „Jetzt ist der Bergungsdienst eingetroffen. Der muss erst mal die Unfallstelle räumen. Dann fahren wir noch mal den Winterdienst und danach kann die Autobahn wieder freigegeben werden“, erklärte Uwe Krüger, der technische Sachbearbeiter und stellvertretende Autobahnmeister der Autobahnmeisterei Fürstenwalde, kurz nach 11 Uhr. Wann der gesperrte Bereich wieder geöffnet werde, könne er noch nicht sagen. Die Autobahn werde ohnehin kontinuierlich von Schnee und Eis befreit. „Erst war die Nachtschicht im Einsatz, dann hat sie an die Frühschicht übergeben.“