Grundschulneubau: Grünheide sucht nach Planungsbüros

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pixabayLaut Baumamtsleiterin Claudia Kulosa wird derzeit auf das Artenschutzgutachten gewartet, um es im Bebauungsplanverfahren berücksichtigen zu können. Der Plan bildet die Grundlage, um für das Schulprojekt auf dem Campus Baurecht zu schaffen. Zudem laufe die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde zu den Ausgleich– und Ersatzmaßnahmen.
Parallel dazu wurden im Sommer die Planungsleistungen für das Großvorhaben mit einem derzeit avisierten Investitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro europaweit ausgeschrieben. Grundlage bildet das Standortentwicklungskonzept sowie die im März vorgelegte Variantenuntersuchung. Derzufolge wird die sogenannte Variante D favorisiert — ein Baukörper am Nordgiebel des Altbaus, der in die Fläche des derzeitigen Schildkrötengeheges hineinreicht sowie optional eine Spiegelung des Neubaus in den Schulhof hinein.
Wie Claudia Kulosa sagte, hat sich die Verwaltung aufgrund des komplizierten Verfahrens von einer Berliner Rechtsanwaltskanzlei unterstützen lassen. Die Leistungen wurden in vier Lose unterteilt. Für die Objektplanung haben zwölf Büros Interesse an einer Teilnahme bekundet, für den Komplex Elektrotechnik haben sich drei, Heizung, Lüftung, Sanitär fünf sowie für die Außenanlagen zwei beworben. „Alle stammen aus Deutschland.“ Die Bewerbungen und Referenzen würden jetzt nach einheitlichem Schema durch die Anwälte neutral bewertet und geprüft.
Angebotsrunde folgt
Wie die Bauamtsleiterin weiter ausführte, wird mit dem Ergebnis in die nächste Verfahrensstufe gegangen. Darin werden alle, die als befähigt erscheinen, aufgefordert, Angebote abzugeben. Bei der Objektplanung sollen in dieser zweiten Runde jedoch lediglich fünf Bewerber beteiligt werden. Bei den anderen Losen würden bei Eignung alle Teilnehmer berücksichtigt, um wenigstens eine kleine Vergleichschance zu haben.
„Die Angebote sollen bis zur letzten Oktoberwoche erfasst, der Zuschlag soll in der Woche darauf erteilt werden“, umreißt Claudia Kulosa den Zeitplan. Die Vorplanung werde Anfang Dezember erwartet.
Der Bauausschuss dankte für die Informationen und bat darüber hinaus darum, dass sich die Planungsbüros im Ausschuss vorstellen.