Basteln für Halloween: Deko, Make-up und Frisur – gruselige Ideen aus Fürstenwalde

Halloween naht, auch in Fürstenwalde: Die beiden Kürbisse wurden aus einem Luftballon und Bauschaum hergestellt. Für die Arme wurden alte Rohre verwendet, die anschließend bemalt wurden.
Emy Tiede- Christine Hempel und Kirsten Schmitt geben Last-Minute-Halloween-Tipps in Fürstenwalde.
- DIY-Ideen: Mumiengläser, Grabsteine aus Holz und Teufelshörner aus Alufolie.
- Kürbisse haltbar machen: Vaseline und Haarspray statt Essig.
- Betonwächter und Skelett-Gestelle als Gartendeko.
- Make-up und Frisuren: Babypuder, Spinnennetze, verrückte Haare und bunter Haarspray.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Halloween steht kurz bevor, viele haben ihr Haus in Fürstenwalde bereits geschmückt und sich mit Kunstblut eingedeckt. Doch für die anderen, die auf dem letzten Drücker noch zu einer Party eingeladen wurden oder ihr Haus gruseliger machen wollen, kommen hier ein paar hilfreiche Tipps.
Seit über zehn Jahren schmücken Christine Hempel und Kirsten Schmitt ihre Häuser in der Gruselstraße in Rauen. Sie sind bekannt dafür, mit viel Mühe und Kreativität Halloween-Dekorationen zu gestalten. Kirsten Schmitt hat schnelle Tipps parat: „Man nimmt normale Gläser und umwickelt sie mit einer Mullbinde. Zum Schluss klebt man zwei Wackelaugen darauf und schon hat man Mumiengläser.“
Halloween-Dekoration zum Selbermachen
„Aus zwei Latten lässt sich auch gut ein Grabstein basteln. Dazu befestigt man das Holz zu einem Kreuz und bemalt es mit schwarzer Farbe oder beschriftet es mit einem Edding", verrät sie. Ein Tipp für die Mütter: den Kinderwagen mit Lichterketten dekorieren.
Wer kleine Teufelshörner möchte, formt diese ganz einfach aus Alufolie und Zeitungspapier, bemalt sie und fixiert sie anschließend auf einem Haarreifen oder Haarklammern. Christine Hempel: „Auf den Haarreifen kann man aber auch Schrauben kleben und sie mit Kunstblut bemalen.“
Um die Haltbarkeit von Kürbissen zu verlängern und Schimmelbildung zu vermeiden, haben die beiden Halloween-Expertinnen bereits verschiedene Methoden getestet und raten von einer ab: „Den Kürbis vorher mit Essig zu bestreichen, bringt nichts“, berichten sie. In diesem Jahr probiert Schmitt eine neue Technik aus: Sie reibt den Kürbis zunächst mit Vaseline ein und besprüht ihn anschließend mit Haarspray.

Kirsten Schmitt und Christine Hempel (links) planen die Halloween-Dekoration ihrer Häuser schon Monate vorher. Dieses Gestell entstand aus einer alten Hexenfigur und einem Tuch, das in Beton getaucht wurde.
Emy TiedeLeidenschaftliche Bastlerinnen planen selbstverständlich vor. Und so denken sie schon ans kommende Jahr: Einsteiger könnten zum Beispiel einen Luftballon mit Gipsbinden umwickeln und ihn dann trocknen lassen. Sobald der Gips ausgehärtet ist, kann der Luftballon vorsichtig entfernt werden. Der entstandene Gipsball lässt sich mit einem Hut und Augen dekorieren und auf einem Besenstiel befestigen. Eine andere Möglichkeit ist, ein altes Laken über den Gipsball zu legen und es unten mit einer Schnur zuzubinden, um einen gespenstischen Effekt zu erzielen.
Bevor Sie mit Gipsbinden oder Pappmaché arbeiten, empfehlen die beiden, den Gegenstand zuerst mit Malerkrepp zu umwickeln, um eine glattere Oberfläche zu erzielen. Ein besonderes Highlight in ihrem Garten ist der Betonwächter, der aus einem Skelett-Gestell und einem Laken besteht. „Er steht schon seit einer Ewigkeit in meinem Garten und hält sich gut“, sagt Schmitt. Dazu einfach ein Laken oder Tuch in selbst angerührten Beton tauchen und über das Gestell hängen.

Dieser Betonwächter ist bereits seit mehreren Jahren im Einsatz. Mit einer alten Skelett-Maske und schwarz-weißer Farbe wurde er für Halloween verziert. Dazu einfach ein altes Laken oder Tuch kurz in Beton tunken und über eine Figur legen.
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Schockierende Narben, tiefschwarze Lider, blutunterlaufene Augen. Geht auch das auf die Schnelle? Für die Ladys aus Rauen kein Problem. Und zwar so: Das Tages-Make-up mit etwas Babypuder abmattieren, das lässt die Haut schon mal fahler erscheinen. Mit einem schwarzen Kajalstift lassen sich gut Spinnennetze auf das Gesicht auftragen. Narben und eine Hexennase können durch das Modellieren mit Latex und Toilettenpapier gestaltet werden. Für den extra Gruseleffekt können ein paar Büroklammern ins Gesicht geklebt werden.
Tipps für Halloween Frisuren aus Fürstenwalde
Ines Ressel, die einen eigenen Haarsalon in Fürstenwalde betreibt, schiebt noch ein paar Styling-Inspos hinterher. Sie rät dazu, eher Haarlack als Haarspray zu verwenden: „Haarspray ist praktischer für den Alltag, da es sich leichter auskämmen lässt. Haarlack hingegen bietet einen festeren Halt und ist besser geeignet für Halloween Frisuren.“
Außerdem empfiehlt sie, Schaumfestiger ins Haar zu geben. Eine schnelle Idee für Frauen: Die Haare kopfüber kräftig toupieren und anschließend großzügig mit Haarlack fixieren, um einen „verrückten Look“ zu kreieren. Der Ultimativ-Tipp: buntes Haarspray verwenden, da sich die Farben leicht auswaschen lassen. Bei Männern setzt sie auf den Nasslook, dafür einfach das Haar nach hinten kämmen und mit Haargel befestigen. Gruselig.


