Wie Geschäftsführer Thomas Keller erläutert, hat aber auch er Maßnahmen ergriffen. Seine zehn Mitarbeiter hat er in zwei Gruppen aufgeteilt, die getrennte Aufenthalts- und Umkleideräume nutzen, damit im Falle einer Infektion nicht das gesamte Team in Quarantäne müsste und der Betrieb damit lahmgelegt wäre.
"Mittelfristig arbeiten wir außerdem daran, viele Prozesse noch konsequenter elektronisch zu steuern, auch bei der Anlieferung", sagt er. Bereits vor Ausbruch der Pandemie sei man mit FFP-2-Masken ausgestattet gewesen, weil die Mitarbeiter diese teilweise bei der Arbeit brauchen.
HTS Alt Golm hat 20 Hektar FirmengeländeDer Betrieb von HTS teilt sich in zwei Bereiche auf. Auf etwa zwei Dritteln des 20 Hektar großen Firmengeländes wird Kies für die Bauwirtschaft abgebaut, und in der bereits bestehenden Grube ist eine Deponie entstanden, in der mineralische gewerbliche Bauabfälle sowie Aschen und Schlacke aus der Industrie gelagert werden. Seit gut zwei Jahren läuft der Deponiebetrieb, nachdem zuvor nach einem aufwendigen Verfahren der entsprechende Planfeststellungsbeschluss ergangen war.
100 000 Tonnen Abfälle würden nun pro Jahr angefahren, berichtet Keller.Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise gebe es für HTS bisher nicht, so der Geschäftsführer. Die Abfallströme sind die gleichen wie vorher, weil die Bauwirtschaft noch gut funktioniert", sagt er. Ob das so bleibe, sei aber ungewiss. Wenn im Zuge einer Rezession eines Tages das ein oder andere Bauvorhaben ausfalle, könne sich das auch bei den Umsätzen von HTS bemerkbar machen.