Duktil Guss in Fürstenwalde: Gießerei schreibt 20 Brandbriefe – nur ein Ministerium reagiert auf die Not der 250 Mitarbeiter

Die Gießerei in Fürstenwalde hat viele heiße Eisen zu bearbeiten: Damit auch dieser acht Tonnen fassende Ofen weiterhin Basiseisen bei 1500 bis 1600 Grad sintern kann, braucht es viel Energie. Die kaufmännische Leiterin Linda Wieltsch und Geschäftsführer Thomas Bohl (rechts) zeigen Staatssekretär Hendrik Fischer die Produktion.
Manja WildeIn der Gießerei von Duktil & Hawle Guss in Fürstenwalde kocht derzeit nicht nur das Eisen, sondern auch die Stimmung. Der Grund sind die ins uferlose steigenden Strom- und Gaspreise. 22 Gigawattstunden Strom braucht das 250 Mitarbeiter starke Unternehmen im Schnitt pro Jahr, um aus 13.000 Tonnen Eisen rund 3000 Artikel für 160 Kunden zu gießen.
