Kabelschaden: E.DIS sucht Ursache für Stromausfall

Symbolbild
pixabayDurch umgehend eingeleitete Eingrenzungsschaltungen sei die schadhafte Stelle des unterirdischen Kabels zwischen den Trafostationen Karl–Marx–Straße und Damaschkeweg lokalisiert worden. Im Zuge dieser Eingrenzungsschaltungen kam es zu kurzzeitigen Unterbrechungen der Stromversorgung auch in Teilen von Alt–Madlitz. Mittels mehrerer Umschaltmaßnahmen konnten Schritt für Schritt alle Kunden bis 10.12 Uhr wieder mit Strom versorgt werden, erklärte Jordan weiter.
Zwischenzeitlich waren 13 Trafostationen von dem Ausfall betroffen. Die Reparaturen seien am Montag weitestgehend abgeschlossen worden. Die genaue Ursache, die zur Beschädigung des Kabels führte, werde noch untersucht. Häufig komme es bei Tiefbauarbeiten durch Dritte zu Beschädigungen an solchen Kabeln, die nicht sofort gemeldet bzw. entdeckt werden, erläutert der Sprecher. Auch kleine „Kratzer“ an einem solchen Stromkabel könnten dazu führen, dass über Jahre hinweg Feuchtigkeit eindringe und einen Kurzschluss verursache. Das Unternehmen bedauere die entstandenen Unannehmlichkeiten. Trotz hoher Investitionen in die Netze ließen sich solche Störungen leider nicht ausschließen.