Katze in Fürstenwalde: Schwerkranker Kater sucht ein letztes Zuhause

"Nicht vermittelbar" - oder doch? Der schwerkranke und namenlose Kater sucht ein Zuhause für seine letzten Lebenstage.
Susanne HübscherHaustiere aus dem Tierheim brauchen gelegentlich etwas mehr Aufmerksamkeit, weil ihnen etwas Schlimmes widerfahren ist oder sie keine Zuneigung kennengelernt habe– andere Tiere brauchen manchmal noch mehr, als nur Aufmerksamkeit.
"Er hatte bereits epileptische Anfälle, kann aufgrund seiner schlechten Zähne nur noch Flüssignahrung zu sich nehmen und leidet an einer beginnenden starken Niereninsuffizienz, die nicht mehr heilbar ist", beschreibt Christine Matzke den Kater, der am 10. Juni in Fürstenwalde gefunden wurde. „Er war so hungrig, als er abgegeben wurde, dass er sich trotz seiner schlechten Zähne das trockene Katzenfutter in Stücken hinter schlang“, berichtet sie.
Hospiz-Zuhause für Kater in Fürstenwalde gesucht
Die graue, namenlose Fellnase wurde vor wenigen Tage in der Langestraße in Fürstenwalde Süd gefunden. Völlig abgemagert, saß vor einem Auto und lief nicht weg. "Seine Werte sind sehr schlecht. Medikamente kriegt er keine mehr und behandeln können wir ihn auch nicht, weil er nicht in Narkose versetzt werden kann", erklärt Matzke.
Für den kastrierten Kater sieht es nicht gut aus. Er steht mit seinen über zehn Jahren am Ende seines Lebens, hat vielleicht nur noch wenige Tage zu leben und scheint diese im Tierheim verbringen zu müssen. "Vielleicht findet sich eine Hospizfamilie mit angenehmer häuslicher Umgebung für den grauen Kater, die ihm seine letzten Tage so angenehm und schön, wie möglich machen", hofft die Tierheimleiterin. Interessierte können sich per Telefon im Tierheim in der Berkenbrücker Chaussee unter der Telefonnummer 03361 2862 melden.
