Knutfest in und um Fürstenwalde: Neujahrsfeuer – hier brennt der Weihnachtsbaum

Feuerwehrmann David Meier (Hartmannsdorf) wirft den nächsten Baum ins Feuer. Mehrere Hundert liegen noch bereit. Auch in und um Fürstenwalde finden wieder Neujahrsfeuer statt. (Archivbild)
Manja Wilde- Neujahrsfeuer in und um Fürstenwalde am 11. und 12. Januar.
- Feuerwehrvereine laden zum geselligen Beisammensein ein.
- Glühwein, Bratwurst und Weihnachtsbaumverbrennung.
- Tradition geht auf den dänischen König Knut IV. zurück.
- KWU-Entsorgung sammelt Tannenbäume im Landkreis Oder-Spree seit dem 6. Januar 2025.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Neues Jahr, neues Feuer, neues Glück – zum traditionellen Neujahrsfeuer laden Feuerwehren, Vereine und Gemeinden zum gemütlichen Beisammensein ein, um das neue Jahr zu begrüßen und das alte symbolisch hinter sich zu lassen. Neujahrsfeuer sollen oft Glück, Wohlstand und Frieden für das neue Jahr bringen.
Am Samstag, dem 11. Januar, um 16 Uhr heißt der Feuerwehrverein Fürstenwalde Gäste bei einem festlichen Feuer an der Feuerwache Mitte willkommen. Hier können Besucher bei heißem Punsch oder einer leckeren Wurst vom Grill das neue Jahr mit den Kameraden der Feuerwehr Fürstenwalde an einer großen Feuerschale ins Gespräch kommen.
Feuer zum Neujahr im Amt Odervorland
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Beerfelde begrüßen die Bürger bereits am Sonnabend (11.1.) ab 17 Uhr. „Im vergangenen Jahr haben über 200 Besucher das Neujahrsfeuer genossen“, berichtet Erik Naumann von der Freiwilligen Feuerwehr Beerfelde-Jänickendorf. Angeboten wird Glühwein und Bratwurst.
Auf dem Sportplatz in Arensdorf in der Gemeinde Steinhöfel brennt am Samstag ab 16.30 Uhr ein Neujahrsfeuer für Besucher.
Im Nachbarort Steinhöfel wird eine halbe Stunde später das Feuer entzündet. Ab 17:00 Uhr wärmt ein Feuer die Bürger aus nah und fern.
Neujahrsfeuer am Scharmützelsee
Am Sonnabend findet ab 15 Uhr auf dem Sportplatz in Langewahl ein Neujahrsfeuer mit Weihnachtsbaum statt. Die Feuerwehr Langewahl bietet dafür am Freitag (10.1.) von 17 bis 18 Uhr einen Einsammelservice für die Weihnachtsbäume an. Für jeden abgegebenen Weihnachtsbaum gibt es einen Glühwein und eine Wertmarke, die während der Veranstaltung am Sonnabend eingelöst werden können.
Brandenburger sprechen Dänisch beim Knutfest
Auch wenn die Idee des geselligen Verbrennens von Weihnachtsbäumen hier erst vor etwa 20 Jahren aufkam, ist sie nicht neu. Die Tradition reicht knapp 1000 Jahre zurück – bis zur Wikingerzeit. Dort lebte der christliche König Knut IV. von Dänemark, wurde auch der Heilige Knut oder Schutzpatron genannt.
Er war der Meinung, dass der 13. Januar, also der zwanzigste Tag nach Weihnachten, ein gutes Datum sei, um sich von den Tannenbäumen und den restlichen Süßigkeiten zu trennen und endlich das neue Jahr zu feiern. Eigentlich handelt es sich beim Knutfest um eine skandinavische Tradition, die hierzulande aufgegriffen wurde.
Termine zur richtigen Entsorgung der Tannenbäume
KWU-Entsorgung sammelt seit dem 6. Januar 2025 Tannenbäume ein. Im Landkreis Oder-Spree können ausgewählte Stellplätze oder auch Glascontainerstellplätze sein. Eine Liste mit allen Stellen zum Abgeben der alten Tannenbäume für alle Gemeinden im Landkreis Oder-Spree gibt es unter diesem Link.
Skandinavien feiert 20 Tage nach Weihnachten Neujahr
In weiten Teilen des Christentums dauert die Weihnachtszeit 13 Tage - beginnend mit dem ersten Weihnachtsfeiertag (25.12.) und endend mit dem Dreikönigstag (6.1.). In Skandinavien dauert die Weihnachtszeit länger, nämlich 20 Tage.

