Kontrolle auf Autobahn A12
: Zeuge sieht verdächtigen Lkw und verhindert Schlimmeres

Weil vor ihm ein Lkw auf der Autobahn A12 immer wieder Schlangenlinien fuhr, rief ein Autofahrer die Polizei. Die zog den völlig betrunkenen Trucker bei Storkow aus dem Verkehr.
Von
Marcel Gäding
Kolpin/ Fürstenwalde
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Polizisten stoppten Montagabend auf der A12 einen Lkw. (Symbolfoto)

Polizisten stoppten auf der Autobahn A12 einen Lkw. (Symbolfoto)

Jan Woitas/dpa
  • Autofahrer meldet Lkw in Schlangenlinien auf der A12 und alarmiert die Polizei.
  • Polizei stoppt den betrunkenen Fahrer (2,95 Promille) auf dem Rastplatz Lebbiner Heide.
  • 41-jähriger Ukrainer muss sich wegen Trunkenheit und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
  • Führerschein wurde eingezogen, Staatsanwaltschaft prüft mögliche Anklage.
  • Autobahn A12 häufig Schauplatz von Unfällen, meist durch Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehrere Zehntausend Fahrzeuge passieren jeden Tag die fast 60 Kilometer lange Bundesautobahn A12 zwischen Polen und dem Berliner Ring. Und fast jeden Tag müssen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei auf die „Autobahn der Freiheit“ ausrücken, weil es dort immer wieder kracht, teils mit tödlichen Folgen für die Beteiligten.

Meist zählen überhöhte Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit zu den Ursachen für Zusammenstöße auf der A12, seltener finden sich Unfälle unter Alkoholeinfluss in den Polizeimeldungen.

Zeuge meldet Lkw in Schlangenlinien auf der A12

Ein Autofahrer verhinderte am Montagabend (11. August) womöglich Schlimmes auf der Autobahn A12. Vor ihm fuhr ein Lkw nicht ganz gerade, konnte seine Spur nicht halten und gefährdete so andere Verkehrsteilnehmer.

Der Zeuge wählte den Notruf der Polizei, die den Lkw samt Fahrer zunächst verfolgten, sich mit dem Einsatzwagen vor das tonnenschwere Gespann bewegten und den Trucker aufforderten, den Beamten zu folgen.

Polizei stoppt Lkw auf Rastplatz an der A12

Auf dem Rastplatz Lebbiner Heide kamen Lkw und Ladung zum Anhalten. Bei einer anschließenden Überprüfung stellten die Polizisten beim Fahrer einen Atemalkoholwert von 2,95 Promille fest. „Der Ukrainer musste daraufhin eine Blutprobe lassen und erhielt eine Anzeige“, teilte die Polizeidirektion Ost mit.

Der 41 Jahre alte Mann muss sich jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit Trunkenheit am Steuer verantworten. Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob es zu einer Anklage kommt. Seinen Führerschein musste der Fahrer bereits abgeben.