Kräutermarkt: Tipps zu Pflege und Ernte

Kräuterkunde: Christoph Roth mit Jutta Grothe und Petra Mansel (v. l.)
Ruth BuderAlle Kräuter und Pflanzen, die besonders gut für Bienen sind, waren mit einem kleinen Logo extra gekennzeichnet. In der großen Palette des Angebots gehörte zu den Besonderheiten der Thai–Basilikum. Er wächst auf einem Stämmchen und hat eine exotisch–würzige Geschmacksnote. Dafür interessierten sich auch Jutta Grothe und Petra Mansel aus Fürstenwalde, die gern zu diesem Anlass auf das Gelände des Bio–Bauernhofes nach Marienhöhe kommen.
„Basilikum sollte nicht in der prallen Sonne und windgeschützt stehen. Und er braucht regelmäßig Wasser“, rät der Fachmann. Viele dächten, dass es sich um ein mediterrane Pflanze handele, die man wenig gießen müsse, aber das stimme nicht. Sie komme aus den Tropen, wo es feucht–warm sei. Auch über die Ernte von Kräutern kann man auf dem Markt viel lernen.
„Während man Schnittlauch oder Petersilie abschneiden kann, sollte man das bei den Pflanzen, bei denen die Blätter an verzweigten Stängeln sitzen, wie bei Basilikum, Rosmarin oder Minze, nicht tun“, empfiehlt Christoph Roth. Wer die Triebspitzen und nicht nur die Blätter abzupfe, werde durch eine stets wieder treibende und buschige Pflanze belohnt.
Die angebotenen Kräuter stammen im Übrigen nicht aus den Gärten der Marienhöher Hofgemeinschaft. „Die werden hier gar nicht angebaut. Ich besorge sie von speziellen Bio–Kräutergärtnereien, zum Beispiel aus der Uckermark“, sagt der Organisator des beliebten Treffs, bei dem man auch bei einem Kaffee und Kuchen verweilen oder am Töpferstand des CTA–Kulturvereins Nord aus Fürstenwalde bei Monika Hoffmann und Dorit Krüger schöne Dinge kaufen konnte.