Festival in Fürstenwalde: Von Punk bis Metal, das erwartet Besucher im Parkclub

Record-Release-Party von Pia United im Parkclub Fürstenwalde: Mit Veranstaltungen wie dieser im November 2025 hat das Haus sein Profil als Ort von Gegenkultur geschärft. Im September 2026 soll dort ein Gitarrenmusik-Festival gegen Rechts stattfinden – mit Bands aus dem In- und Ausland.
Cornelia Link-Adam- Festival im Parkclub Fürstenwalde: Am 19. September ist ein Gitarren-Event geplant.
- Ziel ist ein Zeichen gegen Rechts – „Unbroken“ und „Solifest für Subkultur im Osten“.
- Bands aus Punk bis Metal kommen aus Fürstenwalde, Potsdam, Braunschweig, Magdeburg und Ausland.
- Start gegen 15 Uhr, Musik bis in die Nacht. Tickets sollen 20 bis 25 Euro kosten.
- Ehrenamt prägt die Planung. Kleine Förderung deckt Reisekosten, Gagen sind nicht vorgesehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es soll ein Zeichen setzen, eine Botschaft senden. Eine Gruppe junger Leute aus dem Umfeld des Clubs im Park in Fürstenwalde plant ein Festival am 19. September auf dem Gelände im Stadtpark, neben dem Heimattiergarten. „Unbroken“, ungebrochen, steht auf dem Flyer, und „Solifest für Subkultur im Osten“.
Für Subkultur, dafür will der Parkclub schon fast 40 Jahre stehen, und gemeint ist damit auch, sagen die Initiatoren: gegen den Rechtsruck in Ostdeutschland. „Love Music Hate Fascism“ steht auch auf dem Flyer. Den Zusammenhalt stärken, einander Mut machen, aber auch den Parkclub als offenen Ort bewerben, an dem Dinge möglich sind – solche Gedanken treiben die Initiatoren um.
Musikalisch lautet der Nenner der Veranstaltung „härtere Gitarrenmusik“, Richtungen von Punk bis Metal sollen vertreten sein. Aus Fürstenwalde selbst ist die Band „Contact Zone“ dabei, aus Potsdam „Straydogs“. Eine Gruppe namens Twil hat Mitglieder aus Braunschweig und Magdeburg, drei sollen aus dem Ausland kommen, aus Polen, Tschechien und England, zwei weitere sind noch nicht bestätigt.
Um die Musikauftritte herum soll es einen Marktplatz für Initiativen geben, außerdem wird parallel eine Ausstellung mit Konzertfotografie zu sehen sein, die aber schon vorher eröffnet werden soll. Die Veranstaltung soll gegen 15 Uhr beginnen und bis in die Nacht gehen. Tickets werden voraussichtlich 20 bis 25 Euro kosten.

Für den Erhalt des Fürstenwalder Parkclubs: Dafür kam die ehemalige Fürstenwalder Band Stirn am 30. April 2026 nur für eine Nacht an den Ort zusammen, wo für sie Mitte der 90er-Jahre alles begann. Im Parkclub spielten die Punkrocker vor ausverkauftem Haus ein Soli-Konzert und wurden frenetisch gefeiert.
Cornelia Link-AdamDas Ganze wird weitestgehend ehrenamtlich geplant und vorbereitet. Bekanntlich gehörte die Finanzierung des Clubs als Bestandteil der Kulturfabrik zu den großen Themen der Fürstenwalder Haushaltsdebatte seit vorigem Sommer. Ganz aktuell ist zwar vorgesehen, den Club wieder mit einer Stelle auszustatten, aber nur für ein halbes Jahr. Ob sich unter diesen Umständen jemand findet, gilt als offen.
Die Arbeit im Parkclub sei schon immer zum größten Teil ehrenamtlich gewesen, sagen die Initiatoren. Für das Festival hat die Gruppe eine kleine Förderung in Aussicht, um die Reisekosten der Bands zu bezahlen. Die Gäste sollen privat untergebracht werden, eine Gage gibt es nicht.

