Kunst in Fürstenwalde: Was Bier und das geschriebene Wort verbindet

Parkclub Fürstenwalde: Künstler Stefan Neitzel steht vor seinen Texten. Die Vernissage mit dem Titel „Ansichten vom Grund eines leeren Bierglases“ war am 20.Oktober.
Nicole BuhlauDirekt im Mittelpunkt des Parkclubs Fürstenwalde sind in schlichten Holzrahmen die Werke von Stefan Neitzel an einer weißen Wand aufgehängt. Am 20. Oktober, um 18 Uhr wurde zur Ausstellungseröffnung eingelassen. Bereits zum zweiten Mal konnte man dort die Texte des Künstlers anschauen. Der Titel – „Ansichten vom Grund eines leeren Bierglases“ lässt erstmal wenig durchblicken, worum es in seinen Werken gehen.
Die eintrittsfreie Vernissage im Parkclub begann um 19 Uhr mit einer Rede von Stefan Neitzel selbst. Er führt aus, dass dies die Arbeiten aus den letzten sieben Jahren seien. „Warum habe ich angefangen zu schreiben? Irgendwann wollte ich an Weihnachten keine Lieder mehr singen und hab dann angefangen Gedichte zu schreiben“, erzählte er.
Seither beschäftigte sich Neitzel nicht mehr nur mit Heiligabend, sondern mit alltäglichen Situationen, die ihn bewegen. Er versuche in einfachen Worten, seine Sicht auf die Welt und die darauffolgende Reflexion zu beschreiben. Dabei soll es nicht immer um eine ganz nüchterne Schilderung des Ereignisses gehen, aber um eine ehrliche, beschreibt Stefan Neitzel. Bis 1 Uhr in der Nacht, konnten die Werke noch gelesen werden, dann endete die Vernissage.
