Kunst
: Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde zeigt Werke von Sophie Natuschke

In ihrer Serie „Anderseits“ begleitet die Künstlerin Sophie Natuschke einen toten Biber bei seinem Verwesungsprozess.
Von
Manja Wilde
Fürstenwalde
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  • „Immigranten“: Sophie Natuschke verarbeitet den Umgang mit eingewanderten Tieren und Menschen. Christian Köckeritz bereitet die Ausstellung im Alten Rathaus vor.

    „Immigranten“: Sophie Natuschke verarbeitet den Umgang mit eingewanderten Tieren und Menschen. Christian Köckeritz bereitet die Ausstellung im Alten Rathaus vor.

    Manja Wilde
  • „Anderseits“: Für die Serie begleitete Sophie Natuschke einen toten Biber auf seinem Verwesungsprozess.

    „Anderseits“: Für die Serie begleitete Sophie Natuschke einen toten Biber auf seinem Verwesungsprozess.

    Manja Wilde
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Der erschossene Wisent, der tote Biber, die in einer Sauna schwitzenden Menschen – in Sophie Natuschkes Werken rühren vermeintlich kleine Ereignisse an großen Fragen der Zeit. Knapp 50 ihrer Werke zeigt ab Sonnabend (13. September) die Kunstgalerie Altes Rathaus in Fürstenwalde. „Anderseits“ heißt die Schau. Von 15 bis 18 Uhr wird zur Vernissage eingeladen. Wegen der Corona–Auflagen erstreckt sich der Zeitraum über drei Stunden.

Søren Gundermann improvisiert vor den Werken

„Sophie Natuschke ist während der ganzen Zeit hier, es gibt Rundgänge und Fragerunden“, sagt Christian Köckeritz, der den Bereich Ausstellungen/Kunst der Kulturfabrik Fürstenwalde leitet. „Der Musiker Søren Gundermann wird mit einem seiner Kollegen live vor den Arbeiten improvisieren“, freut sich Köckeritz über ein hochkarätiges Zusammenspiel.

Sophie Natuschke stammt aus Bautzen, studierte Grafik an der Kunsthochschule Berlin–Weißensee und lebt heute in Güstebieser Loose im Oderbruch. Als 2017 gar nicht so weit entfernt ein aus Polen eingewanderter Wisent erschossen wurde, verarbeitete sie dies in der Serie „Immigranten“. Die Ausstellung ist bis zum 23. Oktober zu sehen.

Vernissage: Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde, Am Markt 1, 13. September, 15 bis 18 Uhr