Motorsport
: Olaf Haeusner Zweiter in Ungarn

Der Fürstenwalder Automobil-Rennfahrer Olaf Haeuser wird Zweiter seiner Klasse im Carbonia Cup auf dem Pannonia Ring.
Von
Roland Hanke
Sárvár
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Zum dritten Mal auf dem Podest: Olaf Haeusner wird auf dem Pannonia Ring Zweiter hinter dem Bayern Walter Forster und vor dem Polen Adam Baczynki (von links).

Sabiene Lorenz

Nach der Wasserschlacht in der Slowakei folgte diesmal ein Hitzerennen auf dem Pannonia Ring in der Nähe des Thermalkurortes Sárvár – eine Kleinstadt in West-Ungarn rund 1,5 Autostunden, von Wien und Graz entfernt. „Bei fast 30 Grad schon am frühen Morgen ging es für uns ins erste Zeittraining. Alles lief perfekt nach Plan“, berichtet Haeusner. „Die Hitze machte aber vielen Fahrern zu schaffen. Es kam zu einigen Unfällen bis hin zum Brand eines Autos, weshalb das Rennen vorzeitig abgebrochen werden musste.“

Aus dem Qualifying war Haeusner in seinem BMW M3 GT mit Startplatz 2 hervor gegangen. „Im Rennen konnte ich hinter meinem stärksten Konkurrenten Walter Forster diesen zweiten Platz sicher ins Ziel bringen“, sagt sich der 53-Jährige. „Bei der großen Hitze war Walter mit seinen harten Reifen im Vorteil. Ichhatte nur die Medium-Pneus dabei, die schneller weich wurden. Aber ich freue mich über meinen dritten Podestplatz. Der Wechsel in die kleinere Klasse war richtig. Es läuft bisher ganz gut, ichhoffe natürlich, das bleibt so.“

Das wird sich bereits beim nächsten Rennen am 17. Juli auf dem Motodrom im tschechischen Most zeigen. „Das Auto habe ich dafür schon vorbereitet. Ich musste das Radlager hinten rechts wechseln, weil es zu viel Spiel hatte“, erklärt Haeusner. „Nun gilt es, bis dahin den Wetterbericht zu beobachten, um auch die richtigen Reifen dabei zu haben.“

Beim Saisonauftakt in Most im April war Haeusner mit technischem Defekt ausgefallen.