Rifat, Ihr seid als Herbstmeister ein heißer Aufstiegskandidat. Spielt TeBe in der nächsten Saison in der Vierten Liga?
Das wäre natürlich schön, die Chance ist jedenfalls da. Der Kern der Mannschaft ist jetzt schon eine Weile zusammen. Allerdings haben uns in der Winterpause einige Spieler verlassen.
Wie sieht der Trainingsplan bei Tennis Borussia aus?
Wir trainieren fünfmal in derWoche: einmal doppelt, ein Tag ist frei.
Ihr Wechsel vom FSV Union Fürstenwalde zu TeBe kam damals für viele überraschend. Warum sind Sie diesen Schritt gegangen?
Ich hatte hier drei geile Jahre mit dem Aufstieg als Krönung. Aber dann hat Trainer Matthias Maucksch den Verein verlassen, außerdem ist mir der zeitliche Aufwand, die Pendelei zwischen Berlin und Fürstenwalde zu viel geworden. Und ich muss auch an später denken, habe begonnen, mir ein zweites Standbein neben dem Fußball aufzubauen. Viele Spieler wissen doch nach der Karriere nicht, was sich machen sollen ...
Sie betreiben einen Spätkauf im Wedding, unweit des Nettelbeckplatzes. Stehen Sie da auch selbst an der Kasse?
Ja, klar, es ist ein Familienbetrieb, mein Papa und meine Mamahelfen, aber der Laden gehört mir.
Verfolgen Sie die Entwicklung des FSV Union?
Natürlich. Ich muss allerdings zugeben, im ersten Jahr nach meinem Wechsel intensiver, das hat mittlerweile etwas nachgelassen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich bei Tennis Borussia so wohl fühlen würde. Der Verein ist mir ans Herz gewachsen. Meine erste Liebe ist TeBe – aber meine zweite Fürstenwalde ...
Sehen die Fans Sie in der nächsten Saison als Gegner in der Meisterschaft wieder?
Einmal habe ich den Aufstieg ja schon mitgemacht. Es wäre schon schön, dann auch tatsächlich Regionalliga zu spielen. An mir soll es jedenfalls nicht liegen. Aber es wird schwer.