Nachwuchsuche: Wie Betriebe Türen öffnen können

Sprachen über Ausbildung: Klaus-Dieter Franz, IVU-Vorsitzender, Uwe Schaffranke, Projektleiter „Türöffner“, Charlotte Kruhøffer, Projektleiterin KAUSA, Jörg Höhnow, Sprecher OSZ Palmnicken (v. l.).
privatDer Landkreis Oder-Spree kooperiert dafür mit der Agentur für Arbeit. An die beiden Oberstufenzentren des Kreises, in Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt, können sich Schüler mit Problemen wenden. Ihnen wird dann etwa ein Praktikum vermittelt oder eine professionelle Berufsberatung angeboten.
Das allein reicht nicht aus: Auch den Unternehmen der Region müsse aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, junge Menschen in Ausbildung zu bekommen, um so den eigenen Fachkräftebedarf zu decken, sagt Klaus-Dieter Franz. Der Vorstandsvorsitzende der Interessenvereinigung der Unternehmen in Oder-Spree und Frankfurt (Oder) (IVU) hat deswegen am Donnerstagabend mit Projektleiter Uwe Schaffranke ins OSZ Palmnicken geladen. „25 Unternehmer und Bildungsträger waren da“, berichtet er.
Schaffranke habe betont, dass es insbesondere bei Migranten eine hohe Motivation gebe, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dazu passend stellte Leiterin Charlotte Kruhøffer die neue KAUSA Servicestelle Brandenburg vor, die Migranten und Unternehmen zu Fragen rund um die duale Ausbildung berät.
„Im September organisieren wir eine große Veranstaltung für Unternehmen der Region“, nennt Franz ein Ergebnis des Treffens am Donnerstag.
