Politik in Fürstenwalde
: Wie David Fellwock das BFZ voranbringen will

Wechsel beim Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ): David Fellwock will den Verein zu neuer politischer Stärke in Fürstenwalde führen.
Von
Joachim Eggers
Fürstenwalde
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Neuer Vorsitzender beim Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ): David Fellwock aus Fürstenwalde.

Neuer Vorsitzender beim Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ): David Fellwock aus Fürstenwalde.

Joachim Eggers
  • David Fellwock übernimmt den Vorsitz beim BFZ in Fürstenwalde und will den Verein stärken.
  • Der bisherige Vorsitzende Kai Hamacher trat Ende April 2026 zurück, Fellwock führte kommissarisch.
  • Fellwock studiert Sozialpädagogik, macht eine Erzieherausbildung und will Kindern helfen.
  • Zuvor war er neun Jahre bei der Bundeswehr in der Luftraumüberwachung – Standort Holzdorf.
  • Politische Ziele: Finanzen, Transparenz, Bürgernähe, Wohnraum, soziale Strukturen, Firmen anwerben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Er bezeichnet sich als Ur-Fürstenwalder, hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf und will sich stärker als bisher in die Kommunalpolitik einbringen: David Fellwock. Der 35-Jährige hat vor ein paar Tagen den Vorsitz im Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ) übernommen, der politischen Heimat auch von Bürgermeister Matthias Rudolph.

Wie das BFZ Ende Juni in sozialen Medien bekanntgab, ist der bisherige Vorsitzende, Kai Hamacher, Ende April 2026 von seinem Amt zurückgetreten. Danach habe er den Vorsitz schon kommissarisch innegehabt, in enger Abstimmung mit Hamacher, sagt Fellwock. Im August 2025 war Fellwock in den Vereinsvorstand aufgerückt.

Der Junggeselle hat sich entschlossen, beruflich einen neuen Weg zu gehen: Er studiert Sozialpädagogik und macht parallel eine Ausbildung zum Erzieher, in Kooperation mit dem FAWZ. Als künftiges Arbeitsfeld stellt sich Fellwock dabei langfristig eine Selbstständigkeit vor. Kindern, die einen schweren Weg ins Leben haben, helfen – das sei sein Wunsch, sagt der im Stadtteil Nord aufgewachsene Mann, der seine Entwicklung nach eigenen Worten selbst einem anderen verdankt.

Dass das eine grundlegende Veränderung ist, lässt sich vorwiegend an Fellwocks vorheriger Tätigkeit ablesen. Er war neun Jahre bei der Bundeswehr, in der Luftraumüberwachung. „Man sitzt am Computer und beobachtet Punkte“, beschreibt er lakonisch, wie das praktisch aussieht. Der Arbeitsort war in Holzdorf, in West-Brandenburg.

Fellwock strebt 2029 Mandat in der SVV Fürstenwalde an

Was aber bringt ihn in die Kommunalpolitik, und was zum BFZ? „Ich habe die Politik in Fürstenwalde schon lange beobachtet und war mit dem früheren Bürgermeister Hengst unzufrieden“, sagt der ruhig auftretende Mann. Das BFZ sei ihn für einzige Kraft gewesen, die sich explizit für die Stadt eingesetzt habe.

Mittlerweile ist David Fellwock auch sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss, hält sich dort aber nach eigenen Worten ziemlich zurück. 2029 soll das anders werden, da strebt Fellwock bei der Kommunalwahl ein Mandat in der SVV an.

Fokus auf Finanzen, Transparenz, Bürgernähe, Wohnraum, Ausbau sozialer Strukturen, Unternehmen in die Stadt holen, die Gewerbesteuer zahlen – das sind Schlagworte, mit denen Fellwock seine politische Orientierung umreißt.

Abgrenzung von der AfD in Fürstenwalde

Wie andere Vertreter des BFZ auch betont er den Willen zur politischen Unabhängigkeit von Parteien, auch von der AfD. „Wir verfolgen unsere Ziele, egal, wer die mitverfolgt“, sagt Fellwock. „Wenn die anderen bessere Politik machen würden, hätte die AfD nicht solchen Zulauf.“

Ein, zwei Sitze mehr als jetzt für das BFZ, das wäre für ihn ein tolles Ergebnis bei der Wahl 2029. Außerhalb der Politik betätigt sich Fellwock als ehrenamtlicher Bunkerführer im Petersdorfer Fuchsbau.