Polizei in Fürstenwalde
: Flucht endet im Misthaufen

Einen richtig stinkigen Misttag hatte ein junger Mann, der in Fürstenwalde versuchte, vor der Polizei zu fliehen. Dabei landete er - ohne Schuhe wohlgemerkt - so richtig im Dreck.
Von
Christoph Mann
Fürstenwalde
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Anwohner der Wuthenower Straße zwischen Gildenhall und Alt Ruppin haben in der letzten Juliwoche trotz hoher Temperaturen ihre Fenster nicht öffnen können, weil dort Festmist auf Feldern gelagert war. An der Straße nach Wulkow gibt es einen weiteren Misthaufen.

Anwohner der Wuthenower Straße zwischen Gildenhall und Alt Ruppin haben in der vergangenen Woche trotz hoher Temperaturen ihre Fenster nicht öffnen können, weil dort Festmist auf Feldern gelagert war. Mittlerweile ist dieser auf den Feldern verteilt. An der Straße nach Wulkow gibt es einen weiteren Misthaufen, 4.8.21, Foto: Siegmar Trenkler

Einen richtigen stinkigen Misttag hatte ein junger Mann, der in Fürstenwalde versuchte, vor der Polizei zu fliehen. Was ein Dornenbusch für eine Rolle spielt. (Symbolbild)

Siegmar Trenkler

Am Sonntagabend (14. Juli)  ist Polizisten in Fürstenwalde ein Opel Corsa aufgefallen, der ohne Kennzeichen unterwegs war. Wie die Polizeidirektion Ost mitteilt, wollten sie daraufhin den Wagen in der Molkenberger Straße anhalten.

Als sich die Beamten bemerkbar machten, sprang ein junger Mann ohne Schuhe aus dem Fahrzeug und rannte in Richtung Molkenberg davon. Eine ungewöhnliche und nicht ganz alltägliche Flucht, die für alle Beteiligten mit unangenehmen Folgen endete.

In der Pressemitteilung der Polizei heißt es dazu: „Nun hatte er sich jedoch einen recht beschwerlichen Weg ausgesucht, zumal der Flüchtende nicht einmal Schuhwerk trug. So landete er nicht nur in einer Dornenhecke, sondern letztlich auch in einem Misthaufen und gab anschließend auf.“

Weiter heißt es, dass der 17-Jährige keine Fahrerlaubnis hatte und offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Er musste die Autoschlüssel abgeben und im Klinikum Bad Saarow eine Blutprobe abgeben. Ob die Sauerei im Polizeiauto haften blieb und wie er die Dornen wieder loswurde, ist der Redaktion nicht bekannt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.