Polizei stellt Raser: Verfolgungsjagd endet in Zaun
Der Ausgangspunkt des dramatischen Geschehens ist in der Erich-Weinert-Straße. Dort sehen Polizisten einen ihn bekannten, stillgelegten Opel Vectra, an dem ein gestohlenes Kennzeichen aus Fürstenwalde hängt. Am Fahrzeug stehen der spätere 23 jährige Fürstenwalder Fahrer, der den Beamten hinlänglich bekannt ist, und sein 21 jähriger Fürstenwalder Beifahrer. Die Beamten wollen sie kontrollieren, doch die beiden Männer flüchten, und zwar quer durch die Stadt, unter anderem durch die Groebenstraße.
Nach knapp 20 Minuten nehmen die Flüchtenden an der Ecke Fritz-Reuter/Erich-Weinert-Straße einem anderen Auto die Vorfahrt. Es kracht, die beiden Insassen werden verletzt. Der Opel rast in einen Gartenzaun. Durch die Wucht des Aufpralls wird ein Steinpfeiler meterweit auf das Grundstück geschleudert. Der Fahrer will noch fliehen, ist aber schwer verletzt. Er und der Beifahrer werden gefasst. Der Fahrer wird sich wegen Fahrens unter Drogen, mit einem nicht mehr zugelassenen PKW und ohne Führerschein verantworten müssen außerdem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Am Unfallort in der Fritz-Reuter-Straße taucht am Sonntag auch Michael Grotzsch auf. Er beaufsichtigt das Holzschnitzel-Heizkraftwerk in der Luise-Hensel-Straße und hat nach eigenen Angaben vor der Verfolgungsjagd bei der Polizei eine Anzeige erstattet, wegen Diebstahls. Auf einer Video-Aufzeichnung, die er der Polizei übergeben hat, seien die Täter mit ihrem Fahrzeug zu sehen: ein weinroter Opel Vectra. Grotzsch ist sicher, dass es sich um dasselbe Fahrzeug handelt.
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