RE1-Strecke
: Reisezeit nach Berlin verdreifacht sich

Bahnkunden müssen aufgrund von Bauarbeiten bei Fürstenwalde auch in den nächsten Wochen deutlich mehr Zeit einplanen.
Von
Manja Wilde
Fürstenwalde
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Symbolfoto

dpa/Patrick Pleul

Denn die Zeiten, die die Bahn in ihrer Fahrplanauskunft im Internet veröffentlicht, können sich ändern, wie ein Beispiel zeigt: „Vom 19. bis zum 24. Juli dauert die Fahrt von Fürstenwalde zum Alexanderplatz statt 30 Minuten zwei Stunden, und die Umleitung soll über Storkow, Königs Wusterhausen und Ostkreuz erfolgen“, schilderte eine Fürstenwalderin, die täglich nach Berlin pendelt, entsetzt am MOZ-Telefon.

Um 6.15 Uhr sollte ihre Fahrt beginnen, 8.12 Uhr enden. Ganz so schlimm werde es nicht, teilte eine Bahnsprecherin am Mittwoch mit. Mittlerweile seien die Ersatzverkehrsbusse online, werden Verbindungen über Erkner angezeigt. Die reguläre Fahrzeit verdreifacht sich voraussichtlich dennoch: Die Fahrt soll 6.26 Uhr in Fürstenwalde beginnen und mit drei Umstiegen 7.52 Uhr am Alex enden. Als Grund werden unter anderem Brückenbauarbeiten genannt.

Aktuell werden noch bis Freitag, jeweils von 8 Uhr bis 16.45 Uhr, mehrere Züge zwischen Fürstenwalde und Frankfurt durch Busse ersetzt, die ihr Ziel 42 bzw. 32 Minuten später erreichen als die ausfallenden Züge. Die Reisezeit verlängere sich um bis zu 60 Minuten, zudem halte der Ersatzverkehr nicht in Berkenbrück, teilt die Bahn mit. In der Folgewoche geht es mit Ausfällen und Ersatzverkehr rund um Fürstenwalde weiter.