Rettungseinsatz in Oder-Spree
: 94-Jähriger bricht am Bahnhof in Fürstenwalde zusammen – Feuerwehr spannt Schutz vor Gaffern auf

UPDATE: In der Eisenbahnstraße von Fürstenwalde hat ein Notarzt-Einsatz am Morgen für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Aus einem besonderen Grund kam auch die Feuerwehr.
Von
Kerstin Schreiber,
Andreas Schmaltz
Fürstenwalde
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Notärzte, Polizei und Feuerwehr wurden am Donnerstagmorgen (4. August) zu einem Einsatz in die Eisenbahnstraße von Fürstenwalde gerufen.

Joachim Eggers

Notärzte, Feuerwehr und Polizei waren am späten Morgen des Donnerstag (4. August) im nördlichen Teil der Eisenbahnstraße in Fürstenwalde im Einsatz. Wie von Polizeisprecher Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost aus Frankfurt (Oder) zu erfahren ist, wurden die Helfer um 8.34 Uhr in die Nähe des Bahnhofes gerufen.

Dort war ein 94-jähriger Mann zusammengebrochen. Trotz des sofortigen Einsatzes der Notärzte konnte der Mann nicht wiederbelebt werden und verstarb. Die Polizei ermittelt.

Feuerwehr muss Sichtschutz gegen Gaffer aufbauen

Die Feuerwehr war nachträglich hinzugerufen worden. „Polizei und Rettungsdienst waren als Erstes vor Ort“, sagt Martin Haschick, Wachabteilungsleiter der Fürstenwalder Feuerwehr. Aufgrund der Einsehbarkeit seien er und seine Kollegen gebeten worden, einen Sichtschutz um die Einsatzstelle aufzubauen. Zuvor hatten Schaulustige und Gaffer den Rettungseinsatz vor Ort beobachtet.

Die Feuerwehr habe alle größeren Löschfahrzeuge mit einem Sichtschutz ausstatten lassen, berichtet Haschick. Hintergrund sind Erfahrungen mit Unfällen auf der A12, bei denen von der Gegenfahrbahn teilweise Fotos von Verletzten gemacht wurden.