Schienenersatzverkehr
: Niederbarnimer Eisenbahn kämpft mit Personalproblemen

Zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow werden Busse eingesetzt. Die Niederbarnimer Eisenbahn kämpft mit Personalproblemen.
Von
MOZ
Fürstenwalde
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pixabay

Am Donnerstag war ab dem Nachmittag Schluss mit Bahnverkehr. Auch am Sonnabend verkehren zeitweise nur Busse, wie das Unternehmen ankündigte. Betroffen sind alle Verbindungen ab 12.45 Uhr bis Betriebsschluss. Die NEB bestätigte am Freitag, dass fehlendes Personal die Ursache für die Ausfälle ist. „Wir haben eine Krankmeldung bekommen“, sagte Unternehmenssprecher Holger Reimann.

Am Sonntag sollen die Bahnen wieder regulär fahren, ehe es am Montag wieder zu Fahrplanänderungen kommt. Dann fahren zunächst Busse, ab 14.45 Uhr wieder die Bahn — so der Stand von Freitagnachmittag.

Fahrer kommen aus Beeskow

Reimann räumte ein, man habe seit längerer Zeit Probleme, „Nachschub“ zu finden. „Wir sind aber an der Personalsuche dran.“ Aktuell hat die NEB sechs Stellen als Triebfahrzeugführer ausgeschrieben. Gesucht werden sie für verschiedene Standorte, darunter Beeskow. Von dort kommen die Fahrer für die Bahnen der Linie 35 und 36 (Frankfurt–Königs Wusterhausen). Weil die Strecke zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow deutlich kürzer ist, ziehe man im Zweifel zuerst von dort das Personal ab. so Reimann. Auf dieser Verbindung sei der Ersatzverkehr einfacher einzurichten.

Auf der Linie 36 fallen die Bahnen am 3. und 4. Dezember jeweils ab 23 Uhr zwischen Königs Wusterhausen und Zernsdorf aus. Ursache sind laut NEB dann aber Bauarbeiten.