Schüsse in Berlin-Marzahn
: Streit mit Messer und Schuss-Waffe – zwei Verletzte

In Berlin-Marzahn hat es am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gegeben. Schüsse fielen, ein Mensch wurde mit einem Messer verletzt.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Schüsse in Berlin-Marzahn: Am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße an der Märkischen Allee kam es in der Nacht zu Mittwoch (13. August) zu einer Auseinandersetzung.

Schüsse in Berlin-Marzahn: Am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße an der Märkischen Allee kam es zu einer Auseinandersetzung.

Dennis Lloyd Brätsch
  • Schüsse und Messerangriff am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße in Berlin-Marzahn.
  • Streit zwischen 29-jährigem Gast und 18-jährigem Imbissangestellten eskalierte.
  • Täter schoss mit Schreckschusswaffe, verletzte Angestellten mit Messer an der Hand.
  • Täter festgenommen, in psychiatrischer Behandlung; Angestellter leicht verletzt.
  • Polizei sicherte Spuren, darunter Patronenhülsen, und kontrollierte Zeugen vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der ein Messer eingesetzt wurde und bei der zudem mehrere Schüsse gefallen sein sollen, ist es in der Nacht zu Mittwoch (13.8.) in Berlin-Marzahn gekommen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften zum S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten gegen 23.40 Uhr in einem Imbiss an der Märkischen Allee ein 29-jähriger Gast und ein 18-jähriger Angestellter zunächst in einen verbalen Streit. Der 29-Jährige verließ das Geschäft, kehrte jedoch gegen 1 Uhr maskiert und mit einer Schreckschusswaffe zurück.

Messer-Angriff in Marzahn: Angestellter verletzt

Im Inneren des Imbisses soll der 29-Jährige mehrere Schüsse auf den jungen Mitarbeiter abgegeben haben, bevor er das Geschäft verließ und von draußen weitere Schüsse in dessen Richtung feuerte. Daraufhin griff der 18-Jährige zu einem Wetzstahl aus dem Laden und stellte den Angreifer zur Rede.

  • Vor dem Imbiss am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße lagen mehrere Patronenhülsen.

    Vor dem Imbiss am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße lagen mehrere Patronenhülsen.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Die Polizei sicherte Spuren am Tatort.

    Die Polizei sicherte Spuren am Tatort.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Die Polizei kontrollierte mehrere Personen im Umfeld des Tatortes an der Märkischen Allee.

    Die Polizei kontrollierte mehrere Personen im Umfeld des Tatortes an der Märkischen Allee.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an, diverse Zivilfahnder kamen ebenfalls zum Einsatz.

    Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an, diverse Zivilfahnder kamen ebenfalls zum Einsatz.

    Dennis Lloyd Brätsch
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Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Angestellte den Kopf des 29-Jährigen traf. Der mutmaßliche Angreifer wiederum verletzte den 18-Jährigen mit einem Messer an der linken Hand.

Täter in psychiatrischer Behandlung

Während des Gerangels gelang es dem Mitarbeiter, dem 29-Jährigen die Schreckschusswaffe zu entreißen und diese den alarmierten Polizeikräften zu übergeben. Der Täter flüchtete zunächst, konnte jedoch kurz darauf an einer nahegelegenen Bushaltestelle vorläufig festgenommen werden.

Rettungskräfte brachten den 29-Jährigen mit einer Kopfverletzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, anschließend wurde er in einer psychiatrischen Abteilung vorgestellt. Die Handverletzung des 18-Jährigen konnte noch am Tatort versorgt werden. Die Ermittlungen führt nun ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost). Ermittler sicherten in der Nacht Spuren am Tatort, darunter auch mehrere Patronenhülsen.