Zahlreiche Kerzenlichter stehen seit der Silvester-Nacht am Platz am Stern – dort, wo sonst in dieser Nacht oft viel Feuerwerk abgeschossen wird. Zu den Initiatoren gehört Ricardo Liebsch, unter anderem Betreiber der Parkbühne in Fürstenwalde, wie er auf MOZ-Nachfrage bestätigte.
Auf Facebook bewarb er die Aktion zunächst mit dem Satz „Die Kerzen sind für die Corona-Opfer angezündet worden“. Nach zahlreichen fragenden, oft auch zustimmenden Kommentaren ergänzte Liebsch, es gehe nicht um Corona-Tote, und schrieb: „Die Kerzen gelten für alle Menschen.Die Kerzen sind ein Zeichen stillen Protestes. Die Kerzen sind ein Licht für die Menschlichkeit. Die Kerzen sind ein Zeichen für das Zusammenstehen. Die Kerzen sind das Licht für das Leben. Es geht um Opfer, nicht explizit um Tote.“
Wie das gemeint ist, wogegen der Protest sich richtet, will Liebsch absichtlich offen lassen, wie er auf Nachfrage erklärte. So könne sich jeder wiederfinden.
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