Sperrung in Fürstenwalde: Wisent ausgebüxt, Polizei sperrte Straßen

Ein Wisent ist in Fürstenwalde aus dem Heimattiergarten ausgebrochen. Die Polizei muss Straßen sperren. (Symbolbild)
Emil Khalilov/ dpa- In Fürstenwalde ist ein Wisent aus dem Heimattiergarten ausgebrochen.
- Das Tier bewegt sich Richtung Landesstraße L38, Straßen wurden gesperrt.
- Polizei und Tierärzte versuchen, den Wisent einzufangen und zu betäuben.
- Autofahrer müssen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen.
- Wisente sind Herdentiere und können bis zu 610 Kilogramm wiegen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Autofahrer mussten mitten im Berufsverkehr in Fürstenwalde mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Wie ein Sprecher der Polizei berichtet, sei am Montagnachmittag (8. Dezember) ein Wisent aus dem Heimattiergarten ausgebrochen und habe sich durch den Stadtpark Richtung Landesstraße L38 bewegt.
Rund um die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße mussten wegen des ausgebüxten Paarhufers Nebenstraßen gesperrt werden. Ein Aufgebot an Polizisten und Tierparkmitarbeitern versuchte, das Tier einzufangen. „Eine Tierärztin ist unterwegs, der Wisent soll betäubt werden“, sagte der Polizeisprecher.
Tier ist wieder im Heimattiergarten in Fürstenwalde
„Der Wisent steht noch auf seinen vier Beinen“, fügte der 1. Polizeihauptkommissar Geisler auf Nachfrage von MOZ.de gegen 18 Uhr an. Mindestens zwei Betäubungspfeile der Tierärztin hätten den Wisent wie erhofft getroffen. „Aber es steht noch an der Külzstraße auf Höhe der Parkbühne.“
Kurz nach 20 Uhr teilte der 1. Polizeihauptkommissar Roland Geisler mit, dass sich das Tier mittlerweile wieder auf dem Gelände des Tierparks befinde. Es sei durch die Tierärztin betäubt worden, wobei die Betäubung nur bedingt wirksam wurde.
Die Straßensperrung wurde gegen 19.20 Uhr wieder aufgehoben.
Wisente, auch Bisons genannt, gehören zu Paarhufern. Sie sind Herdentiere und können ein Gewicht von bis zu 610 Kilogramm erreichen. Bis in die 1920er-Jahren waren Wisente vom Aussterben bedroht.