Sturm in Fürstenwalde: Baum stürzt auf Auto – Feuerwehr im Ausnahmezustand

Ein Baum in Fürstenwalde ist am Montag (23. Juni) in der Rauner Straße, Ecke Puschkinstraße umgestürzt und blockiert den Gehweg und teilweise die Fahrbahn. Die Feuerwehr sichert die Einsatzstelle und beseitigt den Baum.
Sappeck / BLP- Sturm Ziros verursachte in Brandenburg Schäden von ca. 50.000 Euro, viele Einsätze der Feuerwehr.
- In Fürstenwalde beschädigte der Sturm zwei Dächer; 11 Bäume blockierten Wege und Straßen.
- Ein Baum traf einen fahrenden Toyota, Fahrerin blieb unverletzt, Schaden: ca. 28.000 Euro.
- Bei Hasenfelde erschwerte ein Unfall die Lage, Sturmlage entspannte sich nach ca. 2 Stunden.
- Auch am Folgetag beseitigte die Feuerwehr Sturmschäden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Montagnachmittag (23. Juni) hielt das Sturmtief Ziros die Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Region in Atem. Allein in der Polizeiinspektion Oder/Spree wird der durch den Sturm entstandene Schaden auf fast 50.000 Euro geschätzt. Auch in Fürstenwalde musste die Feuerwehr zu etlichen Einsätzen ausrücken.
Wie Nadine Gebauer, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, mitteilt, wurde durch die Regionalleitstelle Oderland der Ausnahmezustand aufgrund einer Flächenlage im Landkreis Oder-Spree ausgelöst. Das führte dazu, dass unter anderem auch die Feuerwehr Fürstenwalde ihre Einsätze eigenständig abarbeitete.
Toyota in Fürstenwalde vom Baum getroffen
Wie Gebauer berichtet, waren 42 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Es kam zu 13 wetterbedingten Einsätzen. Durch den Sturm wurden in Fürstenwalde zwei Dächer beschädigt und es gab elf Sturmschäden an Bäumen, die durch die Feuerwehr beseitigt werden mussten. Personen kamen nicht zu Schaden
Gina Berthold von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost teilt mit, dass in Fürstenwalde gegen 18 Uhr ein Teil eines Baums auf einen fahrenden Toyota Verso stürzte. Die Fahrzeugführerin blieb auch bei diesem Vorfall glücklicherweise unverletzt. Den Sachschaden gibt die Polizei allerdings mit etwa 28.000 Euro an.
Verkehrsunfall bei Hasenfelde hatte Priorität
Im Amt Odervorland wurden etwa 12 Einsätze gezählt, so Erik Naumann, der stellvertretende Amtswehrführer. Dies wurden Stück für Stück angearbeitet. Erschwerend kam ein Verkehrsunfall auf der L36 bei Hasenfelde hinzu, der für die Feuerwehrleute Priorität hatte.
Nach anderthalb bis zwei Stunden war das Sturmtief wieder abgezogen und die Lage entspannte sich, so Naumann. Auch am darauffolgenden Dienstag hatten die Kameraden der Feuerwehren immer wieder damit zu tun, abgeknickte Äste zu beseitigen.
Der Amtswehrführer vom Amt Scharmützelsee, Andreas Diebert, berichtet von 50 bis 60 sturmbedingten Einsätzen im Amtsgebiet. Alle sechs Feuerwehren seien im Einsatz gewesen. Zwischenzeitlich musste die Bahnstrecke zwischen Wendisch Rietz und Lindenberg gesperrt werden, weil Bäume auf die Bahngleise gefallen waren und weitere heraufzufallen drohten.


