Tischtennis
: Ein Remis reicht am Ende zum Sieg

Gerald Stamm von der BSG Pneumant Fürstenwalde gehört zur Siegermannschaft, die zum fünften Mal in Folge den Pokal holt.
Von
Gerald Stamm
Cottbus
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Das Siegerteam Brandenburg I mit Markus Dick, Gerald Stamm, Béla Balint und Marcell Schulze (von links)

Gerald Stamm

70 aktive Tischtennis-Schiedsrichter von acht Verbänden waren beim Traditionstreffen in der Lausitz dabei. Leider hatte mit Niedersachsen der mitgliederstärkste Verband abgesagt. In den Vorrundengruppen wurde über zwei, in der Endrunde über drei Gewinnsätze gespielt. Der brandenburgische Verband stellte als Gastgeber erstmals drei der insgesamt 15 Mannschaften.

Souveräner Gruppensieger

Stamm und Co. blieben gegen Hamburg I und Bremen II ohne Satzverlust und zogen souverän in die Finalrunde der vier Gruppensieger ein. Gegen den Vorjahresdritten Schleswig-Holstein I hieß es nach den Doppeln bereits 2:0 für den TTVB, im Spitzen-Einzel ging Dick gegen Gerrit Christiaan Martini  hochkonzentriert zu Werke und wusste beim 3:1 zu überzeugen. Am Ende stand erneut ein nicht unbedingt zu erwartendes 6:0 für die Gastgeber zu Buche stand. Dies gelang auch gegen die neuformierte Mannschaft von Sachsen-Anhalt I, und erneut sogar ohne Satzverlust.

Dies sollte sich letztlich als entscheidend erweisen, denn Team Berlin I stand vor dem letzten Spiel mit einem minimal schlechteren Satzverhältnis da, den Brandenburgern würde also ein Unentschieden zum Turniersieg reichen. Die Doppel verliefen ausgeglichen: Balint/Stamm gewannen in drei Sätzen gegen Brunner/Becker, Dick/Schulze verloren 8:11 im fünften gegen Labitzke/Nohl. Dann zogen die Hauptstädter davon: Brunner siegte gegen Stamm, Labitzke gegen Dick (je 3:1). Brandenburgs Oldie Balint aber machte gegen Nohl einen 1:2-Rückstand wett, und Schulze schaffte mit einem 3:1 gegen Becker den kaum mehr für möglich gehaltenen Gleichstand, der den Gastgebern den Gesamtsieg bescherte.

Platz 9 für Team Brandenburg II

Die beiden anderen Brandenburger Mannschaften belegten die Plätze 9 und 11. Der TTVB II – in der Besetzung Herbert Kokola, Steffen Swat, Frank Mohr und Ludolf Sonnabend – unterlag Berlin I bei nur zwei Satzgewinnen, verpasste gegen die Routiniers von Mecklenburg/Vorpommern ein mögliches Unentschieden und siegte 5:1 gegen Schleswig-Holstein III. Dies bedeutete Platz 3 der Vorrundengruppe. Auf den kam auch Brandenburg III mit Thomas Schwark, Denis Bähr, Harald Pospiech, Kornelia Pospiech, Giselher Segieth und Werner Neumann. Gegen die leicht favorisierte erste Bremer Vertretung gelang ein 4:2, gegen den TTV Sachsen-Anhalt  war nichts zu holen (1:5), gegen Schleswig-Holstein II gab es ein 3:3.

In der Endrunde um die Ränge 9 bis 12 hieß es 1:5 gegen Bremen II, wobei drei Partien mit 2:3 Sätzen verloren gingen. Gegen den Westdeutschen TTV gelang ein 4:2. Zum Abschluss dann das brisante Duell mit Team Brandenburg II (jeweils 6:0 gegen Bremen II und WTTV), in dem die dritte Mannschaft 2:4 unterlag.

Lizenzierte Schiris

Die Spanne der Teilnehmer reichte vom Verbandsschiedsrichter bis zum Blue Badge Umpire. Dies ist diehöchste Qualifizierungsstufe einesinternationalen Schiedsrichters,wobei die Kommunikation ausschließlich in Englisch erfolgt.Die 37. Auflage des Schiedsrichtertreffens steigt 2020 in Bremen.