Unfall auf A10 und A111
: Ein Toter, mehrere Autos und Lkw beteiligt – Stau auf Autobahn

UPDATE 11.40 Uhr: Auf der Autobahn A10 kam es zwischen Oberkrämer und Oranienburg zu schweren Unfällen mit einem Toten und Verletzten. Auch die A111 war nach einem Unfall bei Stolpe gesperrt.
Von
Marco Winkler,
Jürgen Liebezeit
Oranienburg
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Unfall A10

Zu einem schweren Unfall kam es auf der Autobahn A10 zwischen Oberkrämer und Oranienburg.

P. Neumann
  • Schwerer Unfall auf der A10 zwischen Oberkrämer und Oranienburg am 6. März.
  • Mehrere Autos und Lkw beteiligt, zahlreiche Verletzte, langer Stau.
  • Folgeunfall mit drei Lkw im Stau gegen 7 Uhr.
  • Erste Unfallursache: Polo kollidierte mit Opel, weitere Autos betroffen.
  • ADAC meldet aktuell eine Stunde Wartezeit zwischen Dreieck Havelland und Dreieck Barnim.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu zwei schweren Unfällen kam es am Donnerstag (6. März) auf der Autobahn A10 zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer und dem Autobahnkreuz Oranienburg. Ein Autounfall mit mehreren Verletzten zog einen Folgeunfall mit mehreren Lkw nach sich. Es gab ein Todesopfer. Das ist bislang bekannt.

Laut Dörte Röhrs von der Polizeidirektion Nord ereignete sich der erste Unfall gegen 5.30 Uhr zwischen Oberkrämer und Oranienburg Richtung Prenzlau. Ein Polo wechselten von der ersten auf die zweite Spur und kollidierte mit einem Opel.

Der Opel wurde daraufhin auf die dritte Fahrbahn geschoben, wobei er mit einem Audi zusammenstieß. Dieser geriet ins Schleudern, krachte gegen die Schutzplanke und kollidierte mit einem VW, dem wiederum ein Mercedes auffuhr.

Unfall auf Autobahn A10 – ein beteiligter Autofahrer flüchtet

Wie die Polizeidirektion später mitteilte, flüchtete der Polo-Fahrer von der Unfallstelle. „Drei der anderen beteiligten Fahrer wurden verletzt und mussten in Krankenhäusern behandelt werden“, so die Polizei. Der entstandene Sachschaden wird mit 100.000 Euro beziffert.

Der Unfall verursachte einen langen Stau auf der A10. Der ADAC-Staumelder zeigte teilweise einen Zeitverlust von anderthalb Stunden an. Die Autobahn zwischen Dreieck Havelland und Oberkrämer wurde gesperrt, weil es dort einen Folgeunfall gab.

Unfall A10 Anschlussstelle Oberkrämer vom Dreieck Havelland kommend

Der Unfall auf der A10 zog einen Folgeunfall mit mehreren Lkw nach sich.

P. Neumann

Folgeunfall auf der Autobahn mit drei Lkw – Lkw-Fahrer tot

Im Stau kam es gegen 7 Uhr zu einem weiteren Unfall. Ein Lkw-Fahrer wollte vom Dreieck Havelland kommend auf die Anschlussstelle Oberkrämer auffahren. Er stand offenbar am Stauende, hinter ihm war noch ein Lkw. Daraufhin näherte sich ein dritter Lkw, der direkt auffuhr. Der dritte Lkw hatte große Papierrollen geladen.

Bei den Unfällen auf der A10 soll es eine tote Person gegeben haben. Laut Dörte Röhrs handelt es sich dabei um den dritten Lkw-Fahrer. Er starb noch an der Unfallstelle. Zwei Lkw mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird mit etwa 250.000 Euro beziffert.

Nach Unfall auf A111: Stau in Hennigsdorf, Hohen Neuendorf und Frohnau

Nahezu zum Erliegen kam am Donnerstagmorgen im Berufsverkehr in Richtung Berlin auch der Verkehr auf der A111 sowie auf den Umfahrungsstrecken über Hennigsdorf, Hohen Neuendorf und Glienicke/Frohnau. Gegen 8 Uhr fuhr nach ersten Angaben ein Fahrzeug aus Oberhavel auf ein auf dem Standstreifen stehendes Pannenfahrzeug auf. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Der Fahrer befand sich laut Polizei nicht mehr im Auto. Er stand hinter der Leitplanke. Der auffahrende Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die A111 war bis 10.15 Uhr gut zwei Stunden komplett gesperrt. Die Autos stauten sich auf der Autobahn zeitweise zurück bis hinter die Anschlussstelle Stolpe/Hennigsdorf. Auf den Umleitungen über die L171 und die B96 betrug die Wartezeit mehr als 20 Minuten.

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