Unfall bei Jacobsdorf: Fahrer flieht mit Hund in Maisfeld – Suche mit Hubschrauber

Nachdem ein Autofahrer am Ortseingang von Jacobsdorf bei Frankfurt (Oder) einen Unfall gebaut hatte, flüchtete der Fahrzeugführer ins Maisfeld. Wurde er gefasst? (Symbolbild)
Nicolas Armer/dpaDie Landesstraße 37 im Osten von Fürstenwalde ist bei Autofahrern beliebt. Die Ausweichstrecke zur A12 unweit der Autobahnauffahrt Müllrose verleitet aufgrund ihrer Breite und wenigen Kurven zum zügigen Fahren. Doch die langgezogene Strecke zwischen Petersdorf und Jacobsdorf ist einem Autofahrer am 27. August zum Verhängnis geworden. Er verunfallte am Ortseingang von Jacobsdorf.
Wie Marcel Patzwahl, Sprecher der Polizeidirektion Ost, mitteilte, haben aufmerksame Zeugen am Dienstagabend bemerkt, wie ein VW Touareg gegen 21.35 Uhr am Ortseingang von Jacobsdorf wohl die Mittelinsel zu spät bemerkte. Der Fahrzeugführer touchierte die Mittelinsel, kam mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und rammte dabei zwei Verkehrsschilder.
Letztlich blieb das SUV mit starken Beschädigungen mittig der Straße stehen. Den Unfall meldeten die Zeugen zügig der Polizei. Denn der Mann war nach seiner Tat aus dem Auto gesprungen und mit einem Hund in das nahe gelegene Maisfeld gerannt. Dort verschwand er.
Suche mit Hubschrauber nach flüchtigen Mann bei Jacobsdorf
Alarmierte Polizisten setzten bei der Suche nach dem Entflohenen einen Hubschrauber ein, dessen Besatzung den Gesuchten schließlich im Feld auch ausmachen konnte. Verletzungen hatte der Mann nicht davongetragen. Der 55-jährige Deutsche verbreitete Alkoholgeruch, verweigerte aber einen entsprechenden Test.
In weiterer Folge nahm eine Ärztin ihm eine Blutprobe ab, die nun als Beweismittel im laufenden Strafverfahren dient. Seinen Führerschein musste der Autofahrer gleich abgeben und der Pkw ist zur Beweismittelsicherung erst einmal in staatlicher Verwahrung, so der Polizeisprecher am Mittwoch.

