Video-Aufzeichnung
: Bungalow-Brand von Spreewerder in neuem Licht

Am Sonnabend war in Spreewerder ein Bungalow in Brand geraten. Der Eigentümer widerspricht jetzt der Polizei-Darstellung.
Von
Anke Beißer
Spreeau
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Nach dem Brand: Der Bungalow in Spreewerder. Jetzt hat der Eigentümer seine Sicht auf die Ereignisse geschildert.

Anke Beißer

„Ich kann mir noch immer nicht vorstellen, wie es passiert ist“, sagt Winter. Er hat den Tag rekapituliert und die wesentlichen Momente notiert. „Ich kann das alles belegen, weil der Garten per Video überwacht wird und alle Bewegungen auf dem Grundstück so nachvollzogen und belegt werden können.“

Kurz vor 10 Uhr am Vormittag habe er demnach mit ein paar Scheiten den Ofen in seiner Werkstatt, die in besagtem Bungalow untergebracht ist, angeheizt. Bevor er sich zum Mittagsschlaf hingelegt hat, habe er gegen 12.15 Uhr den Ofen kontrolliert. "Da war alles durchgebrannt, der Ofen nur noch ein bisschen warm.“ Am Nachmittag sei er nochmal dort gewesen, habe letztlich gegen 17.30 Uhr das Nebengelass abgeschlossen. Da habe es keinen Rauch gegeben, habe nicht geglimmt oder gerochen. Auch nicht, als er 19 Uhr das Grundstück verlassen hat, um nach Erkner zu fahren. Seine Frau war mit den beiden Kindern zu Hause geblieben. 20 Uhr habe sie die Alarmanlage, mit der alle Gebäude auf dem Grundstück ausgestattet sind, scharf gestellt. Kurz darauf gab es auf seinem Handy eine Fehlermeldung. Laut der Videoaufzeichnung sei 20.04 Uhr durch den Bewegungsmelder zwischen Haus und Bungalow das Licht an angegangen. Das Video zeige zudem gegen 20.10 Uhr Licht in der Werkstatt. Ab 20.19 Uhr habe es dann, vier Minuten lang, ein helles Aufleuchten gegeben. An 20.23 Uhr sei Rauch zu sehen, später der Bewegungsmelder noch einmal angesprungen und 20.43 Uhr der Brand zu sehen gewesen. „Meine Frau hat einen Knall gehört, das Feuer entdeckt, die Kinder geschnappt und sich in Sicherheit gebracht. Winter ist froh, dass seiner Familie nichts passiert ist.