Ärgernis
: Arbeiten am Zabelsdorfer Kreisel starten verspätet

Der vom Landkreis Oberhavel beauftragte Baubetrieb gibt Personalmangel als Grund für die Verzögerungen an.
Von
Martin Risken
Zabelsdorf
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Still ruht die Baustelle: Entgegen der Ankündigung haben die Arbeiten am Kreisel in Zabelsdorf noch nicht begonnen. Frühestens heute sollen die Bauarbeiter anrücken.

Martin Risken

Baustart sei nach Auskunft des Unternehmens nunmehr am heutigen Dienstag. Ob die Bauarbeiter tatsächlich wie versprochen anrücken werden, um den Kreisel umzugestalten, um ihn für große Fahrzeuge sicherer zu machen, werde der Landkreis selbstverständlich überprüfen: „Ein Streckenwart des Landkreises wird dies kontrollieren“, kündigte Pelz an.

Ursprünglich waren für die Umgestaltung des Kreisel drei Wochen Bauzeit eingeplant worden. Rechtzeitig zum Ende der Sommerferien am 7. August sollte das Vorhaben abgeschlossen werden. Ob es dabei bleiben wird, ist derzeit fraglich. Einige Zabelsdorfer machen sich Sorgen, ob der Terminplan eingehalten werden kann.

Ortsvorsteher Emil Beuth, der lange für die Umgestaltung des Kreisverkehrsplatzes gekämpft hatte, fühlt sich mittlerweile nach Schilda versetzt. „Am Montag vergangener Woche rückte die Schilderfirma an, stellte Schilder sowie drei Verkehrsampeln auf und sperrte die Straße Richtung Altlüdersdorf. Wer nun dachte, dass die Baufirma am nächsten Tag oder am übernächsten Tag anrücken würde, sah sich aber so was von getäuscht.“ Von den Bauarbeitern war nichts zu sehen. „Verkehrsteilnehmer stehen nutzlos mit brummenden Automotoren an aufgestellten Ampeln und warten aufGrün oder fahren mittlerweile einfach weiter, entgegen vorhandener Sperrungen — wird ja eh nix gemacht. Es ist einfach ein Witz, was soll das?  Man fühlt sich nach Schilda versetzt“, brachte Emil Beuth seine Verärgerung bereits zum Ausdruck.