Brand in Zehdenick
: Haus im Stadtzentrum nach Feuer einsturzgefährdet

UPDATE: Die Feuerwehr hatte in Zehdenick einen Großeinsatz über mehrere Stunden. In der Innenstadt brannte ein Haus. Was bekannt ist.
Von
Jürgen Liebezeit
Zehdenick
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Die Feuerwehr musste in Zehdenick ausrücken, um die Gülle abzupumpen. (Symbolfoto)

ARCHIV - 14.12.2017, Berlin: Ein Feuerwehrauto steht in Berlin bei einer Informationsveranstaltung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Treibstoffversorgung und das Verhalten bei einem Stromausfall. (zu dpa «Lieferprobleme bei neuen Feuerwehrautos in Berlin und Brandenburg») Foto: Britta Pedersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Feuerwehr musste in Zehdenick ausrücken, um ein Feuer in einem Einfamilienhaus zu bekämpfen.

Britta Pedersen/dpa
  • Einfamilienhaus in Zehdenick in Brand; Dachstuhl betroffen.
  • Feuerwehr seit 9.27 Uhr im Einsatz, Großaufgebot vor Ort.
  • Bewohnerin (über 80) konnte sich unverletzt retten.
  • Brandursache bislang ungeklärt.
  • Haus an der Amtswallstraße 13 betroffen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Samstagmorgen in Zehdenick ein Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde gegen 9.25 Uhr informiert.

Nach ersten Angaben der Leiststelle stand der Dachstuhl eines Hauses an der Amtswallstraße 13 in Flammen. Die Einsatzkräfte aus Zehdenick und den Ortsteilen waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Laut Polizei waren 46 Kameradinnen und Kameraden mit elf Fahrzeugen im Einsatz. „Die Löscharbeiten dauerten noch bis in die Abendstunden“, teilte Mathias Putzalla vom Führungsdienst der Polizeiinspektion Oberhavel am Nachmittag mit. Trotz der zeitnah eingeleiteten Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehren brannte das Haus vollständig nieder.

Die 89-jährige Bewohnerin konnte sich selbstständig aus dem Haus retten. Sie erlitt laut Polizei keine ernsthaften Verletzungen. Die Rentnerin ist laut Polizei bei Angehörigen untergekommen.

Kurz nach Ausbruch des Brandes in der Amtswallstraße sind nach Angaben der Polizei aus Sicherheitsgründen für kurze Zeit auch die Häuser in der Nachbarschaft geräumt worden. Doch die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern.

Ein Statiker stellte inzwischen fest, dass das Haus einsturzgefährdet ist und nicht mehr betreten werden kann. Der Brandort wurde vorerst gesichert. Es entstand ein Sachschaden von circa 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei nahm zur fahrlässigen Brandstiftung die Ermittlungen auf.