Bunker in Stettin (Polen)
: Tour im Herzen der Stadt – Geschichte hautnah erleben

Wie fühlt sich ein Leben im Schutzbunker an? In Stettin (Polen) führt eine einzigartige Ausstellung unter der Erde durch die bewegte Geschichte der Stadt. Was Besucher erwartet.
Von
Leona Bellinda Schröder
Stettin
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Bunker in Stettin (Polen): Unter dem Hauptbahnhof in Stettin befindet sich eine der größten Luftschutzanlagen Polens. Besucher können sich hier auf die Spuren der Vergangenheit begeben und in einer multimedialen Ausstellung mehr über das Leben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und Kalten Kriegs erfahren.

Bunker in Stettin (Polen): Unter dem Hauptbahnhof in Stettin befindet sich eine der größten Luftschutzanlagen Polens. Besucher können sich hier auf die Spuren der Vergangenheit begeben.

Leona Bellinda Schröder
  • Unter Stettins Hauptbahnhof liegt einer der größten Luftschutzbunker Polens – erbaut 1942.
  • Die Ausstellung zeigt den Zweiten Weltkrieg, den Kalten Krieg und die Nachkriegszeit.
  • Besucher erleben Sirenengeräusche, Retro-Gegenstände und interaktive Installationen.
  • Führungen für Gruppen ab 15 Personen, Einzelbesuche ohne Anmeldung möglich.
  • Tickets nur vor Ort, Preise ab 35 Zloty (ca. 8,20 €), Fotografieren erlaubt, Filmaufnahmen nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Geheime Tunnel, dicke Betonwände und Relikte aus vergangenen Jahrzehnten lassen die Geschichte Stettins auf besondere Art lebendig werden.

Stettins Bunkeranlagen nehmen Besucher mit auf eine Entdeckungsreise, die Einblicke in das Leben während des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs eröffnet. Wer sich für Zeitgeschichte interessiert, findet hier im Sommer ein bewegendes Ziel.

Unterirdische Bunkertour im Herzen der Stadt

Stettin, die Oderstadt nur einen Katzensprung von der Uckermark entfernt, lockt mit einer Attraktion, die unter die Oberfläche der Stadt führt. Unter dem Hauptbahnhof verbirgt sich ein großer, unterirdischer Bunker, der Geschichte schrieb.

Erbaut wurde er 1942, seit 2006 fungiert er als Ausstellungsort. Der Bunker erstreckt sich tief in den Untergrund, seine Mauern sind bis zu drei Meter dick. Tausende Menschen fanden hier während der alliierten Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg Schutz, und noch heute ist das begehbare Labyrinth nahezu im Originalzustand erhalten.

  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Leona Bellinda Schröder
  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Leona Bellinda Schröder
  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Leona Bellinda Schröder
  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

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  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Leona Bellinda Schröder
  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Leona Bellinda Schröder
  • Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Bunker in Stettin: Unter dem Hauptbahnhof in Stetttin befindet sich eine riesige Bunkeranlage, die während des Zweiten Weltkriegs bis zu 5000 Menschen Schutz bot. Seit 2006 nimmt eine dreiteilige Ausstellung Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Leona Bellinda Schröder
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Auf Gleis 1 des Hauptbahnhofs steht ein Glaskasten – hier führen Treppenstufen nach unten und ermöglichen Besuchern eine Reise in die Vergangenheit. Während draußen sommerliche Temperaturen und heller Sonnenschein herrschen, ist es unter der Erde kühl und dunkel.

Die Bunkeranlagen zeugen vom Alltag vergangener Generationen, sie erzählen Geschichten von Angst, Mut und Hoffnung während düsterer Zeiten in Europa. Was Besucher hinter den massiven Türen erwartet, bleibt zunächst im Dunkeln – bis sich das Tor zur Zeitreise öffnet.

Stettins Bunker – auf den Spuren der Geschichte

Die Ausstellung ist in drei Teile gegliedert: Teil eins zeigt Stettin während der Zeit des Zweiten Weltkriegs, damals als deutsche Stadt. Teil zwei stellt die Zeit des Kalten Kriegs dar, während der dritte Part sich mit der Nachkriegszeit befasst. Tief unter der Erde, abgeschottet vom Tageslicht, bekommen Besucher eine leise Ahnung davon, wie sich der Alltag zu jener Zeit in Stettin angefühlt haben könnte. Die Informationen werden auf Deutsch, Englisch und Polnisch bereitgestellt.

Route 1 - der Zweite Weltkrieg

Bis zu 5000 Menschen konnte der Bunker während des Zweiten Weltkriegs aufnehmen. Sirenengeheul und das Donnern von Bombeneinschlägen. Wie erging es den Schutzsuchenden während der Luftangriffe? Das Schicksal von Frauen, Männern und Kindern, die Zwangsarbeit in Deutschland leisten mussten, wird anhand von Dokumententen und Schautafeln dargestellt. Auch die systematische Verfolgung und Tötung jüdischer Menschen wird thematisiert.

Wie ein Bunkerbetrieb organisiert wird – getrennte Räume für Frauen, Männer und Kinder, Ausweiskontrollen am Eingang, Notbetrieb im Ausnahmezustand. Besucher erfahren, wie Menschen unter extremen Bedingungen Schutz suchten und leben mussten. Installationen, Filme sowie Hörstationen begleiten Besucher durch die Gänge des original erhaltenen Luftschutzbunkers.

Route 2 - der Kalte Krieg

Retro-Gegenstände wie Abhörstationen, Gasmasken und Schutzanzüge geben einen Einblick in die Zeit des Kalten Kriegs. Die atomare Bedrohung zur Zeit des Wettrüstens schwebte über dem Alltag der Menschen und löst beim Besuch der Bunkeranlage ein beklemmendes Gefühl aus. Filme, Originaldokumente und Kleidungsstücke stellen die Zeit des Kalten Kriegs in Stettin anschaulich dar.

Route 3 - Selfie Tour

Der dritte Part der Ausstellung beschäftigt sich mit Polen in der Nachkriegszeit, vor allem mit der Pop- und Subkultur in der Zeit des Kommunismus (1952 bis 1989). Dieser Teil hebt sich deutlich von den anderen beiden Parts ab: Als lustige Selfie-Tour angelegt, können Besucher sich vor Retro-Kassettenrekordern und inmitten schriller Deko fotografieren – ein scharfer Kontrast zur ernsthaften und dokumentarisch-künstlerischen Düsternis der anderen beiden Teile.

Alle Infos zur Bunkertour in Stettin

Die drei Roten können selbstständig erkundet werden. Eine Anmeldung ist für Einzelpersonen nicht notwendig.

Führungen sind für Gruppen ab 15 Personen möglich und müssen angemeldet werden.

Geführte Touren können außerhalb der Öffnungszeiten durchgeführt werden.

Menschen, die größer als 174 cm sind, sollten einen Helm tragen. Diese liegen kostenfrei im Eingangsbereich bereit.

Adresse:

Hauptbahnhof Stettin Glowny, Gleis 1

Kolumba 2, Stettin 70-035 Polen

Eingang durch den Glaskasten auf Gleis 1

Kontakt:

per Mail: Info@schron.szczecin.pl oder telefonisch: +48 605 433 433

Öffnungszeiten:

täglich von 12 bis 16 Uhr

die letzten Tickets werden um 15 Uhr verkauft

Preise und Tickets:

Tickets sind nur vor Ort erhältlich und müssen in bar – Euro oder Zloty – bezahlt werden.

Normalpreis: 45 Zloty für Erwachsene, umgerechnet rund 10,60 Euro

Ermäßigt:

35 Zloty, das entspricht etwa 8, 20 Euro für Kinder und Jugendliche

40 Zloty für Studenten, Rentner, Behinderte, umgerechnet rund 9,40 Euro

Fotografieren ist erlaubt, Filmaufnahmen sind es nicht.

Wer sich nach der Zeitreise mit einem Essen oder Getränken stärken möchte, kann fußläufig die nahe gelegene Hakenterasse mit zahlreichen Restaurants und Cafés erreichen. Im Bunker selbst gibt es keine gastronomische Einrichtung.

Die Bunkertour ist mehr als die Präsentation historischer Fakten: Sie richtet sich an alle Generationen, verbindet interaktive Infostationen, künstlerische Installationen und klassische Museumsobjekte zu einer eindringlichen Zeitreise. Kulissen aus Filmdrehs, Fotos von Stettin im Umbruch und die Möglichkeit, an Selfie-Stationen die Ausstellung aus einer neuen Perspektive zu entdecken, sorgen nacheinander für Gänsehaut und Unterhaltung. Eine klare Empfehlung für den Sommer in Stettin!