Sofern eine positiv getestete Person betreut werden muss, wird auch das erledigt, doch mit doppeltem Schutz, wie Sylke Falkenberg erklärt. Die Angehörigen müssen zu Hause eine Sicherheitsschleuse einrichten, in der die Besucher noch einmal zusätzliche Schutzkleidung anlegen können. Die wird nach dem Verlassen des Hauses dann von Fachfirmen entsorgt.
Die größte Herausforderung in dieser Zeit ist für die CBl deshalb auch der Nachschub an Schutzkleidung. Um handlungsfähig zu bleiben, nimmt die Chefin, wie ihre Stellvertreterin Karin Werner-Clümpe verrät, auch schon mal eine Autotour quer durchs Land in Kauf, um für Nachschub zu sorgen. Einen Dank richtet sie zudem an die Apotheke in Löwenberg, die für Medikamente und Desinfektionsmittel sorgt. "Die Zusammenarbeit ist super."
Sogar die fleißigen Stricklieseln, die sich sonst zu ihren Kaffeerunden treffen, um Babysachen zu häkeln, helfen fleißig mit, um die Lieferengpässe abzufangen. Statt Stricknadeln und Wolle klappern zu lassen, verarbeiten sie nun Stoff, um daraus Schutzmasken herzustellen. Leider nicht in der Gemeinschaft, sondern allein zu Hause. "Aber die Damen machen das gerne,  und wir sind froh", dankt Sylke Falkenberg den Helferinnen sowohl für ihr Verständnis, dass die beliebten Treffen ausfallen, als auch für die Unterstützung bei der Anfertigung der Masken. "Das hilft uns ungemein."