Auf einer nächtlichen Spritztour sind drei Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern mehr als 100 Kilometer mit einem Auto gefahren. Polizisten stoppten sie letztlich auf der Bundesstraße 96 in Teschendorf (Löwenberger Land), wie die Polizei am frühen Donnerstagmorgen (12. Januar) mitteilte.
Zuvor hatte die Mutter eines Mädchens den Notruf gewählt und gemeldet, dass ihre zwölfjährige Tochter am Mittwochabend mit dem Wagen der Familie davongefahren sei. Die Suche der Polizei ergab den Angaben nach, dass sie sich mit den zwei anderen Jugendlichen – 14 und 16 Jahre alt – auf den Weg nach Brandenburg gemacht hatte. Als Polizisten den Wagen des Trios dort anhielten, saß der 14-Jährige am Steuer. Dieser soll unter Drogen gestanden haben. Ein Test auf Amphetamin sei positiv ausgefallen.
Startpunkt der Fahrt war laut einer Polizeisprecherin eine Stadt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Den genauen Ortsnamen nannte sie wegen der Persönlichkeitsrechte der Jugendlichen nicht. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Gegen die zwei älteren Jugendlichen werde nun ermittelt. Die Zwölfjährige brachten Beamte zusammen mit dem Auto zu ihren Eltern.