Internet: WLAN-Hotspots fürs Löwenberger Land freigeschaltet

Unter anderem an der Badestelle an der Plötze in Neuendorf gibt es jetzt freies Internet.
Volkmar ErnstIm Rahmen der WLAN-Initiative „WiFi4Eu“ hatte sich das Löwenberger Land um eine Aufnahmen in das Förderprogramm bemüht und war berücksichtigt worden. In einem ersten Schritt wurden WLAN-Hotspots an folgenden Orten freigeschaltet:
in Löwenberg im Bereich von Bürgerhaus und Waldstadion sowie am Karl-Marx-Platz beim „Hus tu Löwenberg“,
in Neuendorf an der Rezeption des Campingplatzes und in der Nähe der Badestelle,
in Gutengermendorf im Bereich der Kita inklusive der Wanderhütte sowie
in Nassenheide und in Großmutz an den Dorfgemeinschaftshäusern.
Der WLAN-Hotspot habe einen Durchmesser von rund 70 Metern und könne kostenfrei genutzt werden, so Bernd-Christian Schneck (SPD), Bürgermeister des Löwenberger Landes. Durch die Größe der Fläche sei es zudem möglich, auch in den Feuerwehrgerätehäusern in Großmutz und Nassenheide, da sich diese direkt neben den Dorfgemeinschaftshäusern befänden, ins Netz zu gelangen.
Noch nicht installiert, jedoch angemeldet sind Hotspots
am Dorfgemeinschaftshaus in Grieben sowie
in den Vereinsheimen der Sportvereine Falkenthal, Grüneberg und Häsen. Da die Sportvereine in ihren Liegenschaften meist schon einen WLAN-Anschluss haben, sei es ihnen freigestellt, diesen abzumelden und sich des kostenlosen Angebotes zu bedienen, so der Hinweis von Schneck. Mit der Freischaltung in Grüneberg ist WLAN auch in der Feuerwache vorhanden.
Dass Liebenberg nicht im Förderprogramm berücksichtigt ist, hat damit zu tun, dass die DKB-Stiftung als Eigentümerin von Gut und Schloss ein separates Angebot für den Ort selbst unterbreiten will. Einzig der beantragte Hotspot am Bahnhofsvorplatz in Neulöwenberg kann „wegen des zu hohen Installationsaufwandes“ nicht realisiert werden. Der Vertrag ist auf mindestens vier Jahre ausgelegt, dann kann die Gemeinde entscheiden, ob sie die Anlagen kostenpflichtig übernimmt oder diese zurückgebaut werden.