Kultur
: Auf Fontanes Spuren in der Pfarrscheune unterwegs

Informationen über den märkischen Dichter Theodor Fontane und lockere Gespräche in der Grüneberger Pfarrscheune.
Von
Volkmar Ernst
Grüneberg
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Pfarrerin Ruth-Barbara Schlenker im Gespräch mit ihrem Vater Manfred.

Volkmar Ernst

Reise durchs Havelland

Ausgewählt hatte Ruth–Barbara Schlenker den Havelland–Teil aus der Märkischen Heimat, und da ging es dann fröhlich plaudernd und singend am Juliusturm, der heute noch die Spandauer Zitadelle dominiert, vorbei in Richtung der Schlösser in Tegel, Babelsberg und Ribbeck. Und ehrlich, wer weiß schon, dass die Spree nur ein Nebenfluss der Havel, aber dennoch länger als diese ist und auch mehr Wasser führt? Linow und Lindow, Rhinow und Glindow, Beetz und Gatow „und zum Schluss noch in dem leuchtenden Kranz: Ketzin, Ketzür und Vehlefanz“ wurden auf dem musikalisch umrahmten Ausflug angesteuert. Nicht vergessen werden darf der Ribbecker Birnbaum, ein Prachtexemplar, der auf einem Bild gezeigt wurde. Fast 200 Jahre alt ist er das, was der Ribbecker noch werden muss. Denn der wurde erst vor einigen Jahren neu gepflanzt. Es war ein unterhaltsamer  und amüsanter Abend, und soviel darf gesagt werden, die anwesenden Gäste freuen sich schon auf den nächsten. Der ist am 10. August geplant. Da präsentiert Ortskantor Jens Seidenfad den Film „Das Lied des Lebens“.