Letzte Sitzung
: Anregungen für die Nachfolger

Die letzte Sitzung in dieser Legislaturperiode nutzte der Grüneberger Ortsbeirat, um für die neuen Kommunalpolitiker Themen für die Arbeit zusammenzutragen.
Von
Volkmar Ernst
Grüneberg
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Bürgermeister Bernd-Christian Schneck dankte Thomas Schneck, Peter Bosschaart, Karl-Heinz Wacker, Detlef Loerke und Andreas Schmidt (von links) für die Zusammenarbeit.

Volkmar Ernst

Der Erhalt der Schule, der geplante Anbau an das Gebäude, um weitere Kapazitäten für die Unterbringung von Kita- und Hortkindern zu schaffen, das mittlerweile fast gefüllte Baugebiet, sanierte Straßen und die Nutzung des ehemaligen Schulgebäudes für den Jugendclub und als Veranstaltungsraum, darauf können die Kommunalpolitiker und damit auch die Einwohner stolz sein.

Vorschläge unterbreitet

Doch damit endete der Rückblick auch. Nicht, dass es nichts weiter zu berichten gegeben hätte, weit wichtiger war den Beiratsmitgliedern, ihren potenziellen Nachfolgern Tipps für die weitere Arbeit zu geben. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen der Erhalt und der weitere Ausbau von Schule, Kita und Hort. Das sei wichtig, vor allem aber ein Stück Lebensqualität, das vor allem jungen Familien gegeben werden muss, so Karl-Heinz Wacker als Chef des Gremiums. Gleich danach folgte der weitere Ausbau des Radweges. „Für uns ist die Instandsetzung oder der Ausbau des Radweges von Grüneberg nach Liebenberg eine unendliche Geschichte geworden. Macht weiter und nervt die zuständigen Stellen, vielleicht schafft ihr, dass der Radweg wieder seinem Namen gerecht wird“, so die Bitte. Dazu passend kam der Ratschlag, sich weiter für den Bau eines Radweges von der B 96 bis zum Ortseingang einzusetzen. Dieser Lückenschluss käme den Einwohnern und Ausflüglern gleichermaßen zugute. Dazu gehöre ebenso, den Dretzsee zugänglich und damit überhaupt erlebbar zu machen. „Wir haben einen See, aber kaum jemand kennt ihn. Was noch schlimmer ist, wer keinen Schleichweg kennt, kommt gar nicht ans Ufer“, so der Hinweis von Peter Bosschaart. Den Zugang zur Kahnanlegestelle herzurichten, könne ein Anfang sein. Das langfristige Ziel sollte sein, in Absprache mit den Kollegen aus Teschendorf, einen Weg um den See zu errichten, schlugen die Kommunalpolitiker vor.

Bezugnehmend auf das mittlerweile fast geschlossene Baugebiet waren sich die Beiratsmitglieder einig, dass weitere Bauflächen gebraucht werden, vor allem für junge Menschen, die in Grüneberg aufgewachsen sind und im Ort bleiben wollen. Erneut irgendwo auf der grünen Wiese ein Baugebiet auszuweisen, sei allerdings nur die zweitbeste  Lösung, hieß es unisono im Gremium. Vorrangig sollte auf eine Lückenbebauung im Ort gesetzt werden, so der Rat.

Von den zur Sitzung erschienenen Gästen kam zudem der Vorschlag, ähnlich wie in Nassenheide, kommunalen Wohnraum für junge, vor allem aber ältere Einwohner zu schaffen. Viele wären gern bereit, ihre oft großen Häuser aufzugeben, aber sie wollten eben nicht aus dem Ort wegziehen.

Vollzug konnte Karl-Heinz Wacker noch auf die Frage melden, wann die Betonmasten der alten Beleuchtung abgebaut werden. "Schon in den nächsten Tagen.“ Dazu kam von den Gästen der Hinweis, doch über alternative Rastplätze für die Tauben und Schwalben nachzudenken, da diese nun keine Landeplätze mehr vorfänden.

Ortsbeirat

Infokästen haben ab sofort keinen blauen Punkt vorne, sondern nur einen gefetteten Anlauf.

Infokästen haben ab sofort keinen blauen Punkt vorne, sondern nur einen gefetteten Anlauf. Und am Ende steht ein Kürzel.⇥kürzel