Anlass war zum Einen der Tag der offenen Gärten, dann aber auch die Einladung, die Jens-Uwe Lehmann an die Sprecherin für ländliche Räume, Soziales und Gesundheit der Fraktion Bündnis 90/Grüne im Landtag Brandenburg gerichtet hatte: "Da musste ich einfach zusagen." Und Carla Kniestedt hat ihren Besuch nicht bereut, sie schwärmte förmlich von dem, was sie alles neu erfahren habe. "Haben Sie gewusst", so empfing sie den Reporter, "dass man Blumen mit offenen Blüten pflanzen soll? Denn bei denen haben es die Bienen leichter. Dass die Dahlie nach einem schwedischen Züchter mit Namen Dahl benannt wurde?" Ursprünglich sei die Dahlie wegen der Knolle gezüchtet worden, denn die schmecke ähnlich wie eine Kartoffel. Mit Lehmann tauschte sie sich über naturnahes Gärtnern ohne mineralölhaltige Dünger und Pestizide aus, ließ sich über insektenfreundliche Pflanzen informieren sowie über die Artenvielfalt und die Auswirkungen der Klimakrise. Jens Lehmann beackert zusammen mit seinem Partner André Kretzer rund 2 000 Quadratmeter Garten, in dem jeder Schritt neue Ansichten bietet, Sichtachsen öffnen ständig neue Perspektiven. Lehmann ist Englischlehrer, und man merkt dem Garten die Einflüsse der südenglischen Gartenarchitektur an. Die Politikerin lobte das Engagement der Hobby-Gärtner und das "Herzblut", das sie in ihren Garten stecken.