Pflanzaktion
: Eine neue Streuobstwiese mit 531 Bäumen

Schon 35 Paten gibt es beim Grüneberger Gemeinschaftsprojekt „Stark wie ein Baum“.
Von
Burkhard Keeve
Grüneberg
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19 Reihen mit alten Obstsorten gibt es insgesamt auf der neuen Streuobstwiese. Infos: www-stark-wie-ein-baum.de / Mehr Bilder unter www.moz.de/gransee

Burkhard Keeve

Klappen alle Schutzmaßnahmen, kann eine der größten zusammenhängenden Streuobstwiesen Brandenburgs langsam wachsen und gedeihen. In 19 akkuraten Reihen stehen jetzt 42 alte Apfel–, Pflaumen–, Birnen– und Quittensorten. Viele Hände haben mit angepackt, damit das Gemeinschaftsprojekt des Berliner Caritas–Kinderhospizdienstes und der Stiftung Hof Grüneberg umgesetzt werden konnte. Zu den wichtigsten zählen für Johann Brüning vom Hof Grüneberg die Baumpaten. Einige von ihnen packten am Wochenende selbst mit an, um ihren Baum einzupflanzen, so wie dreiköpfige Familie Johanna, Ina und Frank Weltrowsky aus Neuhagen. Sie zahlen zwölf Euro im Monat für das Bäumchen. Dafür können sie irgendwann Früchte ernten, oder den Baum einem kranken Kind widmen. Die Hälfte des Geldes geht an den Kinderhospizdienst der Caritas, vier Euro an die Stiftung Hof Grüneberg, die damit ebenfalls schwer kranke Kinder oder behinderte Menschen unterstützt. Für die Baumpflege werden zwei Euro verwendet.

35 Paten gibt es bereits. "Das Projekt unterstützen wir gerne. Es ist zudem toll, etwas für die Region zu tun und wir haben auch etwas davon — Obst“, sagte Patin Ina Weltrowsky.