Protest
: Granseer Gemeinden lehnen Gasförderung einhellig ab

Die Förderung von Erdgas wird auch von der Granseer Seite abgelehnt. Bürgermeister, Amtsdirektor und Amtsausschussvorsitzende haben sich positioniert.
Von
Matthias Henke
Gransee
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Was folgt der seismischen Erdgassuche? Am besten gar nichts, sagen die Spitzenvertreter des Amtes Gransee.

Martin Risken

Die Beeinträchtigungen für beispielsweise das Grundwasser, die Geologie sowie den Artenschutz, Natur und Landschaft seien nicht hinreichend abschätzbar; es sei von einer Gefährdung der weitgehend intakten Kulturlandschaft, der zahlreichen Naturschutzgebiete und der dort vorkommenden geschützten Arten und somit der Grundlage für Wachstum, zur Stabilisierung der Bevölkerung und der vorhandenen Infrastruktur sowie des Tourismus auszugehen, heißt es. Entsprechende Beschlussvorlagen sollen auch in den Gemeindevertretungen, die Stadtverordnetenversammlung und den Amtsausschuss eingebracht werden. Die Inhalte seien mit Templin, Fürstenberg und Lychen abgestimmt. Eine Abstimmung mit der Stadt Zehdenick erfolge noch.

Die Verwaltung habe sowohl 2014 als auch 2015 in ihren Stellungnahmen für das Vorhaben dieses bereits abgelehnt.(mhe)