Spende: 500 Euro für Fürstenberger Kinderprojekt

Anke Blenn (Deutsche Post), Himmelpforts Ortsvorsteher Lutz Wilke, Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) und Weihnachtsengel Kornelia Matzke
Matthias HenkeAuch Kornelia Matzke aus Himmelpfort, die als „Engel der ersten Stunde“ die Weihnachtsaktion von Anfang an mit begleitet hat, war stellvertretend für den Weihnachtsmann und seine Helferinnen bei der Übergabe dabei.
Der Betrag stammt zum Großteil aus Spenden von Besuchern des Weihnachtsmannes oder war Wunschzetteln beigelegt. Das Unternehmen hat die Summe aus eigenen Mitteln auf 500 Euro aufgestockt. „Wir möchten uns damit bei der Kommune für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Organisation und Durchführung der Weihnachtsschreibaktion 2019 bedanken. Die Spenden sollen einem Kinderprojekt in den Ortsteilen der Stadt Fürstenberg zugute kommen“, sagte Hans–Christian Mennenga, Leiter der Post–Pressestelle Berlin.
Himmelpfort ist die größte der bundesweit sieben Weihnachtspostfilialen. Im vergangenen Jahr sind hier rund 294 000 Briefe aus aller Welt eingetroffen, davon 14 000 aus dem Ausland. Kinder aus 65 Ländern haben geschrieben: die meisten aus Taiwan, gefolgt von Polen und China. Auf den Plätzen vier bis acht liegen die Zuschriften aus Russland, der Schweiz, Italien, Litauen und den USA. Der Brief mit der weitesten Reise nach Himmelpfort kam 2019 aus Neuseeland.
Im Jahr 1984 schrieben die ersten zwei Kinder aus Sachsen und Berlin an den Weihnachtsmann nach Himmelpfort. Die damalige Postmitarbeiterin konnte diese Briefe in Himmelpfort nicht zustellen, wollte sie aber auch nicht mit dem Vermerk „Empfänger unbekannt“ zurückschicken. Deshalb antwortete sie den Kindern selbst. Das sprach sich offensichtlich herum. Nach 1990 nahm die Anzahl der Wunschzettel erheblich zu. Deshalb engagierte die Post 1995 zwei „Weihnachtsmannhelfer“. Inzwischen unterstützen 20 Helferinnen den Weihnachtsmann bei der Beantwortung der Briefe.