Sperrung B96 in Fürstenberg: Verwirrung um Baustellenschild und Vollsperrung

Schilder-Chaos beim Landesbetrieb Straßenwesen: Rund um Fürstenberg sind Baustellenschilder aufgestellt worden, die eine Sperrung der B96 suggerierten. (Symbolbild)
Peter Kneffel/dpa- Schilder kündigten Sperrung der B96 (2.–6. März) an – sie waren fehlerhaft.
- Landesbetrieb: Keine Vollsperrung ab 2. März; Termin folgt per Pressemitteilung.
- Fehlerhafte Schilder entfernt; gelbe Umleitungs-Hinweisschilder stehen noch.
- Vollsperrung der Schleusenbrücke weiter ohne Termin; Winter verzögerte seit Dezember 2025.
- Behelfsbrücke voraussichtlich erst im April frei; Schwerlastverkehr seit 2022 umgeleitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Mittwoch (25. Februar) kursierte in den sozialen Netzwerken das Foto von einem Baustellenschild, das suggerierte, dass die Bundesstraße B96 in Fürstenberg im Zeitraum vom 2. bis 6. März gesperrt sein wird.
Am Donnerstag stellte der Landesbetrieb Straßenwesen aber klar, dass es sich dabei um einen Fehler handelt. Die B96 wird nicht ab dem 2. März gesperrt.
Die Beschilderung sei fehlerhaft gewesen, so Maximilian Berg, Sprecher des Landesbetriebes Straßenwesen. „Eine Vollsperrung ist zu diesem Zeitpunkt nicht geplant. Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet, den Fehler zu entschuldigen, und wird wieder per Pressemitteilung informieren, sobald ein Termin für die Vollsperrung feststeht“, ergänzte Berg. Wie es zu der fehlerhaften Beschilderung kommen konnte, teilte Berg nicht mit.
Noch keinen neuen Termin für Sperrung der B96
Die fehlerhaften Schilder seien inzwischen demontiert worden, stehen geblieben sind allerdings die kleinen gelben Hinweisschilder am Straßenrand, die die Fahrtrichtung innerhalb der Umleitungsstrecke vorgeben. Einen konkreten Termin für die Vollsperrung der Schleusenbrücke gebe es bislang nicht.
Wegen der winterlichen Witterung war die Sperrung seit Dezember 2025 schon mehrfach verschoben worden. Der Zeitverzug beim Bau der Behelfsbrücke beträgt schon mehrere Wochen. Voraussichtlich erst im Laufe des Monats April soll die Behelfsbrücke für den Verkehr freigegeben werden, hieß es beim Besuch von Infrastrukturminister Detlef Tabbert (parteilos) in Fürstenberg Ende Januar. Dann kann auch wieder der Schwerlastverkehr durch Fürstenberg fahren, der seit 2022 wegen der maroden Schleusenbrücke weiträumig umgeleitet wird.

