Sperrung in Liebenwalde
: L21 wird saniert, 40 Kilometer Umleitung drohen

Für eine Sanierung wird die L21 zwischen Liebenwalde und Kreuzbruch in den Ferien gesperrt. Die lange Umleitung über Zerpenschleuse trifft auch Nachbarorte spürbar.
Von
Jürgen Liebezeit
Liebenwalde
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Die B96 bekommt zwischen Teschendorf und Nassenheide neuen Asphalt (Symbolbild).

Ende Oktober soll die L171 bei Stolpe wieder zur Verfügung stehen.

Die L21 bekommt zwischen Liebenwalde und Kreuzbruch eine neue Deck- und Binderschicht. Die Landesstraße muss mehrere Wochen gesperrt werden. Eine weiträumige Umleitung ist ausgeschildert. (Symbolbild)

Jürgen Liebezeit
  • L21 zwischen Liebenwalde und Kreuzbruch wird in den Sommerferien voll gesperrt.
  • Baubeginn ist Montag, 13. Juli – Ende voraussichtlich Ende Juli.
  • Umleitung über B167 bis Zerpenschleuse, L100 nach Arendsee und L29 nach Zehlendorf.
  • Strecke ist knapp 40 Kilometer lang, Nachbarorte müssen mit Mehrverkehr rechnen.
  • Bus 805 endet in Kreuzbruch, Liebenwalde nicht bedient – Ersatz: Linie 803 nach Oranienburg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Verkehrsteilnehmer rund um Liebenwalde und Zerpenschleuse müssen sich mehrere Wochen auf Einschränkungen und zusätzlichen Verkehr einstellen. Der Landesbetrieb Straßenwesen saniert in den Sommerferien die Landesstraße 21 zwischen Liebenwalde und Kreuzbruch.

Die Straße wird ab Montag, 13. Juli, bis voraussichtlich Ende Juli gesperrt. Das hat auch Konsequenzen für die Nachbargemeinden Zerpenschleuse, Adrensee und Zehlendorf.

Auf einer Länge von zwei Kilometern wird die Firma Matthäi (Velten) die Deck- und Binderschicht erneuern.

Sperrung L21 – Umleitung über Zerpenschleuse und Zehlendorf

Die Baumaßnahme reicht vom Ortsausgang Liebenwalde bis kurz vor die nördliche Seite der Brücke über den Oder-Havel-Kanal. „Im Zuge der Arbeiten werden die Fahrbahn erneuert und die Seitenbereiche angepasst. Die Strecke weist Schäden auf. Durch die Maßnahme wird die Verkehrssicherheit gewährleistet“, teilte Maximilian Bierig von der Pressestelle des Landesamtes mit.

Der Verkehr wird während der Bauzeit weiträumig über die Bundesstraße B167 bis Zerpenschleuse, die L100 bis Arendsee und die L29 nach Zehlendorf und umgekehrt umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist knapp 40 Kilometer lang.

Von der Vollsperrung ist auch die Buslinie 805 betroffen. Sie endet deshalb in Kreuzbruch an der Haltestelle HOF3, die Haltestellen in Liebenwalde werden nicht bedient. Fahrgäste aus Liebenwalde können alternativ die Linie 803 nutzen, um nach Oranienburg zu gelangen.

Die L21 wird täglich von rund 4000 Fahrzeugen genutzt. Diese Zählung stammt allerdings aus dem Jahr 2021. Aktuellere Daten stehen in der Straßennetzkarte des Landesbetriebs nicht zur Verfügung.

Von Kreuzbruch aus kann die L21 in südliche Richtung, also in Richtung Berliner Ring (A10) nach Mühlenbeck, weiterhin erreicht werden.

Während der gesamten Bauzeit bleibt der Radweg zwischen Liebenwalde und Kreuzbruch nutzbar.

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