Stadtbild: Frauen bemalen überdimensionale Blumentöpfe

Große Topf, filigrane Arbeit: Beim Malen auf Kunststoff sollte jeder Pinselstrich sitzen.
Martin RiskenVor einigen Wochen haben die 13 Malerinnen aus Zehdenick, Mildenberg, Grüneberg und Falkenthal damit begonnen, die überdimensionalen Gefäße rundherum mit stadttypischen Ansichten zu bemalen. Die Frauen entschieden sich für die Freiarchenbrücke und einen Tonstich mit einem Ringofen als markante Motive. Dem Wunsch der Stadt, ortsbildprägende Gebäude wie das Amtsgericht, die Elisabethmühle oder die Havelland–Grundschule auf die Töpfe zu malen, mussten sie aber ablehnen. Das sei von Laienkünstlern aufgrund des großen Detailreichtums der Fassaden und den vielen Fenstern einfach nicht zu bewerkstelligen. So einigte man sich auf die beiden anderen Motive. Mit der Malaktion, die von der Stadt finanziert wird, knüpft die Gruppe an die Aktion anlässlich der 800–Jahr–Feier Zehdenicks vor drei Jahren an. Schon damals wurden die ersten Blumentöpfe bemalt und stehen seitdem an der Schleuse und an der Liebenwalder Straße. Und die zwei zusätzlichen Blumentöpfel sollen voraussichtlich am Bahnhof in Zehdenick und an der Wald-/Ecke Friedrich–Engels–Straße aufgestellt werden.
