Straßenbau: Sanierung der B 167 zwischen Grieben und Herzberg liegt im Zeitplan

Die Bauarbeiter bereiten den letzten der insgesamt sechs Durchlässe vor, um die Rohre verlegen zu können. Dann wird der Graben wieder verfüllt und der Unterbau für die Fahrbahn hergerichtet.
Volkmar ErnstTatsächlich mussten auf der 3,4 Kilometer langen Strecke auch gleich sechs sogenannte Durchläufe erneuert werden. Dabei handelt es sich um Rohrleitungen, um das Regenwasser unter den Fahrbahnen durchleiten zu können. Vier dieser Leitungen waren „komplett hin“ und mussten ersetzt werden. Die beiden anderen wurden gleich mitgemacht, um nicht eventuell in zehn Jahren die Straße dafür wieder aufreißen zu müssen. Der Bau dieser Durchlässe war auch der Grund für die Vollsperrung der Straße. „Das geht schneller, ist preiswerter und vor allem sicherer für die Bauarbeiter, da teilweise der Platz für den Einsatz der benötigten Technik fehlte“, zählt Steffen Streu noch einmal die Gründe für die Vollsperrung auf. „Außerdem kann im letzten Arbeitsschritt die Asphalt–Verschleißschicht auch in einem Zuge aufgebracht werden, was sie haltbarer macht, da es keine Mittelnaht auf der Fahrbahn gibt“, so der Fachmann weiter.
Fünf Durchlässe sind inzwischen fertig. Einer wurde auf Anraten des Nabu mit einem Durchlass für Otter versehen. Am sechsten wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet.