Ulrike Neumann ist tot: Schulleiterin verstorben – Trauer in Oranienburg und Zehdenick

Trauer um Ulrike Neumann in Oranienburg und Zehdenick: Die Leiterin des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums verstarb nach schwerer Krankheit am 18. Juni. Schüler und Lehrer erinnern sich an eine außergewöhnliche Persönlichkeit.
Thomas Pilz- Schulleiterin Ulrike Neumann starb am 18. Juni 2025 nach schwerer Krankheit mit 60 Jahren.
- Sie leitete seit 2021 das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg und Zehdenick.
- Schüler und Lehrer würdigen sie als kluge, engagierte Persönlichkeit mit großem Einfluss.
- Die Beisetzung findet am 27. Juni in Mildenberg statt, Spenden gehen an die Charité Berlin.
- Ihr Stellvertreter Stefan Utpott übernimmt vorerst die Schulleitung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben Lehrer und Schüler des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums die Nachricht vom Tod ihrer Schulleiterin Ulrike Neumann zur Kenntnis nehmen müssen. Die Oberstudiendirektorin verstarb am 18. Juni 2025 nach schwerer Krankheit nur wenige Wochen nach ihrem 60. Geburtstag. Das bestätigt Stefan Utpott als stellvertretender Schulleiter.
Ulrike Neumann war seit dem Schuljahreswechsel 2021 Leiterin des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums. Diese Aufgabe hatte sie von dem langjährigen Schulleiter Dieter Starke übernommen, der sich mit 66 Jahre in den Ruhestand verabschiedet hatte. Zuvor war Ulrike Neumann bereits stellvertretende Schulleiterin sowie Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums in Zehdenick und Oranienburg. Über Jahrzehnte wirkte sie als Pädagogin im Oberstufenzentrum. Sie unterrichtete vor allem Englisch.
Bei Schülern und Lehrern herrscht große Betroffenheit
Auf ihrer Website veröffentlichte die Schule einen Nachruf auf die bei ihren Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern gleichermaßen beliebte Lehrerin: „Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserer geschätzten Schulleiterin Ulrike Neumann, die mit unermüdlicher Energie, außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft und wegweisenden Visionen unser Oberstufenzentrum geprägt hat.“
Ulrike Neumann sei mehr als eine engagierte Pädagogin gewesen: „Sie war eine kluge Führungspersönlichkeit, die mit Herz, Verstand und Weitblick die Schule gestaltet und weiterentwickelt hat.“
Und weiter heißt es: „Ihr tiefes Vertrauen in die Fähigkeiten jedes Einzelnen prägte ihr Handeln und inspirierte uns alle. Wir verlieren eine starke Persönlichkeit, die Spuren hinterlässt, in unseren Köpfen und in unseren Herzen. Ulrike Neumann wird in unserer Erinnerung immer Teil der Schulgemeinschaft des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums sein. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.“
Abiturienten trauen um eine sehr beliebte Lehrerin
Entsetzen über die Nachricht von ihrem frühen Tod herrscht auch bei ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern: „Das ist wirklich sehr traurig“, teilt Anne Stege mit, die vor 25 Jahren ihr Abitur am Oberstufenzentrum gemacht hatte. „Ulrike Neumann war damals mit auf unserem Abiball. Sie hat unseren Englisch-Leistungskurs unterrichtet“, erinnerte sich Dollgowerin. „Wir können es noch gar nicht fassen, dass unsere, bei uns sehr beliebte ehemalige Lehrerin so plötzlich verstorben ist, zumal wir vor drei Jahren noch Kontakt zu ihr hatten“, schreibt Anne Stege.
Die Beisetzung von Ulrike Neumann findet am Freitag (27. Juni) um 13 Uhr auf dem Friedhof in Mildenberg statt. In dem Zehdenicker Ortsteil hatte sie mir ihrer Familie gelebt. Anstelle von Blumen erbitten die Angehörigen eine Spende für die Charité Universitätsmedizin Berlin. Eine Spendenschale steht bei der Trauerfeier bereit.
Bis ein neuer Schulleiter oder eine neue Schulleiterin vom Staatlichen Schulamt berufen worden ist, übernimmt ihr Stellvertreter Stefan Utpott die Amtsgeschäfte. Am Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum werden an den beiden Standorten Oranienburg und Zehdenick zurzeit 1500 Jugendliche und junge Erwachsene unterrichtet.


