Brand in Velten: Mutter verhindert Schlimmeres, Polizei geht von Brandstiftung aus

Mit 18 Einsatzkräften bekämpfte die Freiwillige Feuerwehr Velten den Brand an der Heidestraße.
P. Neumann- Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Velten, Heidestraße 7/8.
- Donnerstag (5. Februar) kurz nach 9.30 Uhr; Mutter (36) alarmierte Hilfe.
- 18 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen, Einsatz ca. 1,5 Stunden.
- Polizei evakuierte eine Mietpartei; Mutter und Kind unverletzt.
- Verdacht auf Brandstiftung: Unrat angezündet; Schaden ca. 20.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es dürfte der Aufmerksamkeit einer Bewohnerin (36) zu verdanken sein, dass bei einem Brand, der am Donnerstag (5. Februar) kurz nach 9.30 Uhr in dem Wohnblock Heidestraße 7/8 in Velten ausgebrochen war, Schlimmeres verhindert werden konnte.
Die Mutter, die sich zu der Zeit mit ihrem kleinen Kind in ihrer Wohnung aufhielt, hatte einen bislang nicht näher definierten Knall gehört. Als sie nachschaute, bemerkte sie Flammen und verständigte sofort die Einsatzleitstelle.
Nach Angaben der Polizei war das Feuer im Keller ausgebrochen. Veltens Stadtwehrführer Heiko Nägel berichtete nach dem Einsatz, dass seine Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen anrückte. 18 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer. Der Einsatz dauerte etwa eineinhalb Stunden.
Brand in Velten – Polizei evakuierte Bewohner
Die Besatzung einer sich zufällig in der Nähe aufhaltenden Polizeistreife, die bereits vor der Feuerwehr vor Ort war, kontrollierte die Wohnungen und konnte eine Mietpartei evakuieren. Die Mutter mit ihrem Kind hatte sich schon zuvor in Sicherheit gebracht. Sie wurden auf eine mögliche Rauchgasvergiftung hin untersucht. Beide sind aber unverletzt geblieben.
Ungewöhnlich schnell teilte die Polizei mit, dass von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen wird. „Kriminaltechniker haben vor Ort festgestellt, dass Unrat angezündet worden ist.“ Wer dafür verantwortlich ist, bleibt bislang ungeklärt.
Dass das Feuer nicht ins Treppenhaus übergriff, ist dem Umstand zu verdanken, dass sich die Flammen im Keller hinter der Tür zur Treppe ins Erdgeschoss ausbreiteten. Da die Tür geschlossen war, wurde ein schnelles Übergreifen der Flammen auf darüber liegende Stockwerke verhindert. Laut Polizei sind alle Wohnungen weiterhin bewohnbar. Der Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.